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Bike Citizens in Stuttgart

es gibt viele Apps für Fahrrad-Navigation auf dem Markt. Vor ein paar Jahren habe ich schon mal ein paar davon ausprobiert und wollte mich für die beste entscheiden. Keine hat mich jedoch überzeugt.
Klar, mit jeder App kommt man ans Ziel – aber keine App ist auch nur annähernd so gut, wie die eigene Erfahrung (ja, dieses Wortspiel ist gewollt).

Sehr überraschend kam für mich – und viele andere Teile der hiesigen Radszene – dann diese Entscheidung der Stadt Stuttgart, die App Bike Citizens hier zu unterstützen. Dies sieht so aus, dass man die Karte der Region Stuttgart nun kostenfrei herunterladen kann. Für mich ist das nichts neues, denn während meinen Versuchen (es müsste 2016/17 gewesen sein) gab es von Bike Citizens die Gelegenheit, die Karte durch das Fahren von 100km mit dem Rad sich sozusagen zu erarbeiten. So bin ich dann auch zu den Karten von Toronto und Reyjkavik gekommen. Seitdem habe ich aber nichts mehr mit der App gemacht, weil das Routing mich nicht überzeugt hat und die App sonst keinen Nutzen hatte. Man konnte sich noch eine sog. Heatmap erzeugen lassen. Das ist zwar ganz nett, aber wenn man das ein paar Wochen oder Monate lang macht, hat man üblicherweise alle Strecken aufgezeichnet, die man so fährt. Das sah für mich dann so aus.
meine Fahrrad Heatmap von Stuttgart
Wie gesagt: nur eine Spielerei, für die es sich nicht weiter lohnte, die App zu nutzen.

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Cargo-Bike-Day Stuttgart

vor etwa 10 Tagen, am 28. Juli 2019, fand in Stuttgart der „1. Cargobike Day“ statt. Er wurde von der Stadt Stuttgart und dem Verkehrsministerium initiiert. Es gab fünf Rennen, von denen ich als Team Lastenrad Stuttgart drei gewonnen habe.
meine drei CargoBikeDay-Urkunden
Bei einem konnte ich nicht mitfahren, weil ich keine Kinder habe, und beim fünften weiß ich auch nicht, was da schief gelaufen ist. ;~)
Sonderbar finde ich es auf jeden Fall, dass man bis heute noch nichts zu dieser Veranstaltung im Internet findet. Auf den Seiten der Stadt Stuttgart gibt es nichts dazu, die offizielle Homepage ist noch auf dem Stand von vor der Veranstaltung. Es gibt dort nur ein Anmeldeformular, aber keine Infos darüber, wer dort ausgestellt oder bei den Wettbewerben teilgenommen – oder gar gewonnen hat. Auch auf facebook oder drüben bei twitter hat man auf den Kanälen der Stadt weder während der Veranstaltung etwas gesehen, noch eine Nachberichterstattung finden können.
Es gibt lediglich einen kurzen Artikel in der Stuttgarter Zeitung (und das vermutlich auch nur, weil man dort eine ganzseitige Anzeige schaltete).
Auch das Verkehrsministerium hat lediglich eine kurze Pressemitteilung dazu veröffentlicht, diesen ausführlicheren Bericht habe ich dann auch noch gefunden.

auf der Strasse

wie ist es denn wohl, in Thailand Rad zu fahren? Eine Frage, die ich mir – vor allem nach dem Verkehrschaos in Bangkok – mit etwas Besorgnis stellte. Der Rad-Verleiher meinte „kein Problem, fahr halt links“, und auch zwei Jungs auf vollbepackten Reiserädern, die ich kurz nach dem Rad-Abholen traf, machten mir Mut.
Der erste Tag lief tatsächlich ohne Probleme. Mal abgesehen von einer Polizei-Kontrolle; der wollte in gebrochenem English Führerschein und Helm sehen. Hat nach einer Weile in besserem Englisch dann gesagt, dass er nur Spaß machte und wünschte mir eine gute Reise. Haha – gar nicht lustig.

Aber eines muss man ihnen lassen: Die imposanteren Ortsschilder haben sie auf jeden Fall!

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Boxberg rollt

ein Kollege wollte unbedingt, dass ich beim Radrennen auf der Bosch Versuchsstrecke mitfahre. Früher war das angeblich eine regelmäßige und auch gut besuchte Veranstaltung. Allerdings schätze ich meine Leistungsfähigkeit nicht „renntauglich“ ein und scheute mich vor allem vor dem „schlechtes Wetter Risiko“.Boxberg rollt - Sicherheitszone
Dem Druck geschuldet habe ich mich weit im Voraus für das Stundenrennen (sozusagen 2. Liga, neben dem 66km Hauptrennen) angemeldet und dachte noch „naja, nicht hingehen kann ich ja immer noch“.
Und jetzt kam der große Tag doch und das Wetter war überraschend gut angesagt – eine Ausrede fand ich nicht mehr. Das Aufstehen morgens um 6:00 war zwar hart, aber einmal im Jahr ist das schon machbar, schließlich muss ich nach der anderthalbstündigen Zugfahrt noch fast 20km bis dorthin radeln (wie es sich für einen Automobilzulieferer gehört, ist auch dieser Standort nicht mit den „Öffentlichen“ zu erreichen).
Vor Ort angekommen macht diese große Versuchsanlage mit allem was man so kennt (z.B. diverse Fahrbahnbeläge oder bis zu 30% Steigungen) natürlich schon einigen Eindruck. Aber für mich geht’s auf das „High Speed Oval“.

Boxberg rollt - wann hat man mal solche eine Auswahl!

Boxberg rollt – wann hat man schon mal solche eine Auswahl!

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