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auch heute wieder: Nebel, leider. Die Sonne kämpft sich aber tapfer durch und kurz später können wir unseren Zelten beim Trocknen zuschauen. Eigentlich war der Plan, unter Bäumen zu zelten, damit wir nur wenig Tau einfangen. Mit dem Regen der letzten Nacht war der Plan jedoch hinfällig. Dann geht es raus aus dem Park, zurück auf die Strasse. Hier und da sind noch ein paar Nebenfelder, wir hoffen jedoch darauf, dass diese sich noch vollständig verziehen. Heute ist schliesslich (teilweise) Sonnenfinsternis und wir hoffen, etwas davon mitzubekommen.
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Rainbow Falls Provincial Park – Neys Provincial Park
wir stehen auf und alles ist klatschnass. Es hat zwar nicht geregnet, aber der Tau und die Feuchtigkeit vom See sind genauso „schlimm“ wie Regen. Unser Zeltplatz ist dazu noch im Schatten und es wird noch ein oder zwei Stündchen dauern, bis die Sonne auf unsere Zelte scheinen wird. Die anderen beiden frühstücken schon mal ausgiebig, ich bin mit meiner Banane recht schnell fertig. Mehr habe ich nicht, ich hoffe, dass ich heute mal wieder etwas einkaufen kann; es sind zumindest zwei kleinere Städtchen auf dem Weg. Die Sonne nimmt ihren täglichen Weg und kommt jetzt auch auf unseren Platz.…
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Nipigon – Rainbow Falls Provincial Park
heute mal ganz was Neues: Nebel! Vermutich nichts allzu besonderes, wenn man im Frühherbst (?) direkt an einem Fluss/See zeltet. Es hat aber den Nachteil, dass natürlich alles ziemlich nass ist. Ich vertrödle einfach etwas Zeit, sehe dass hier auf Spielplätzen offenbar Rauchverbot besteht (recht sinnvoll).
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Thunder Bay – Nipigon
im Hostel mache ich mich langsam fertig, die Gastgeber sind ausgeflogen und haben einen Zettel hinterlassen, dass sie diverse Sachen erledigen müssen. Dazu einen 50$ Schein, mit der Bitte an einen Curtis, den Erhalt zu quittieren. Ich schaue mich noch im Garten um und sehe diese alten Räder rumstehen. Gefällt mir natürlich besser, als das Auto mit dem HOSTEL-Kennzeichen.
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Kakabeka Falls – Thunder Bay
der Regen kam, wie vorausgesagt. Allerdings nicht ganz so schlimm. Es hat nachts durchgehend geregnet, mein Zelt ist überwiegend trocken geblieben. Laut Vorhersage soll es aber den ganzen Tag (bis zum späten Nachmittag) weiter regnen. Da es keinen großen Sinn macht, bei dem Wetter hier auf diesem (sauteuren, nebenbei) Campingplatz zu bleiben, packe ich das klatschnasse Zelt ein. Wenn ich jemals so etwas wie ein „Pack-System“ hatte, ist das nun natürlich völlig durcheinander gekommen, da ich jetzt versuchen muss, nasse Sachen von trockenen zu trennen. Da ich meine Regenklamotten anziehe, habe ich wenigstens etwas mehr Platz in den Taschen. Als…
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Upsala – Kakabeka Falls
der erste Weg geht heute mal in den kleinen Laden neben dem Zeltplatz. Eine ernüchternde Auswahl. Es gibt sechs Bananen dort und zusätzlich noch zwei fast vergammelte. Ich traue mich nicht, alle zu nehmen und nehme lediglich drei und die beiden „Kochbananen“ (die kriege ich dafür sogar geschenkt). Dazu eine 700g Packung dieses typischen nordamerikanischen Weißbrotes/Toasts, ein Glas Marmelade dafür und eine Packung O-Saft. Kurz drauf ist der Toast leer und ich frage mich noch, wie ich jetzt noch das halbe Glas Marmelade transportieren soll. Naja, ich stecke es halt irgendwie in die Taschen und hoffe, dass nichts passiert. Eine…
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Ignace – Upsala
Frühstück? Ich habe noch ein Pfund Karotten gefunden, das ist aber alles. Vielleicht ernährungs-technisch gesehen nicht ganz optimal, aber mehr gibt es halt gerade nicht. Während ich noch am Smartphone rumtippe kommt ein Camper zu mir. Er ist aus den USA und interssiert sich für die Fahrrad-Tour. Ob ich denn alle 500km ein neues Rad besorge, etc. Es stellt sich heraus, dass er auch Trump gewählt hat, obwohl der ganze Rest, den er bisher so erzählt dazu weniger passt. Die Begründung: er hat halt keine Verknüpfungen zu den bisherigen Politiker-Kreisen und könnte daher mal ordentlich „aufräumen“. Dass das nicht so…
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Vermilion Bay – Ignace
ja, langsam wird es hier etwas schwieriger. Es ist nicht mehr so flach, wie in den „Prairies“, sondern ziemlich hügelig. Und es gibt überall Seen, auch hier am Zeltplatz. Das ist aber nicht das Problem. Was mir eher Schwierigkeiten bereitet, ist die fast komplette Abwesenheit von Zivilisation. Zusätzlich heute: ohne Wasser den Zeltplatz verlassen müssen.
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Laclu – Vermilion Bay
am nächsten Morgen wird gemütlich aufgestanden und der See angeschaut. Auf Baden habe ich jetzt zwar keine Lust, aber alleine der Ausblick ist schön. Danach gibt es ein gemütliches Frühstück mit der kompletten Familie – Mutter, Vater, Schwester, Neffe, alle da. Ich esse natürlich auch alles ordentlich auf („you’ll need that energy!“). Selbstverständlich ist das hier alles sehr viel besser, als alles, was ich so im Supermarkt besorgen kann. Selbst wenn ich mal Lust auf etwas bestimmtes hätte, müsste ich davon immer gleich eine Familien-Packung kaufen. Kleine Packungen gibt es hier nicht. Und da ich diese riesigen Portionen nicht auf…
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Hadashville – Laclu
am Campingplatz habe ich es heute etwas gemütlicher angehen lassen. Schließlich „musste“ ich ja noch einen Beitrag schreiben, den ich letzte Nacht nicht mehr machen wollte. Morgens um zehn ist es schon so heiß, bzw schwül, dass ich ins Schwitzen komme, obwohl ich noch überhaupt gar nix mache. Das gefällt mir zwar nicht besonders, aber es ist doch 1000x besser, als jeder Regentag. So gegen elf bin ich dann langsam mit allem fertig und mache mich erneut auf den Weg. Bei der Abreise kriege ich noch mit, dass eine Nacht vor mir ein belgischer Radler hier gewesen ist. Aha, den…