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der vermutlich allereinzige Vorteil an 8h Aufenthalt in Beijing: man kann sich in Ruhe eine der acht oder zehn gemütlichen Liegen aussuchen und den Smog-Sonnenaufgang beobachten.
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gepackte Koffer
wenn der Flieger erst abends um 21:00 Uhr geht, hat man einen ganzen Tag Zeit – aber kein „zuhause“ mehr. Das Fahrrad wird im Laden reisefertig verpackt, mein Gepäck ist auch dort. Also streue ich noch ein letztes Mal durch die Stadt, auch durch das Museum of Contemporary Art. Deren „ums Eck Logo“ erinnert mich von der Art her ein bisschen an ein paar Bilder, die ich mal künstlerisch bei mir aufhängte….
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Sydney Festival
als ich meinen Flug buchte, dachte ich noch, dass ich mal beim Sydney Festival vorbeischauen wollte. Irgendwie sind jetzt keine allzu interessanten Veranstaltungen. Ich finde aber dennoch ein Konzert das sich ganz interessant anhört, und so geht mein letzter Abend in Australien mit Emily Barker auf einem Sky Deck mit dieser Aussicht über Sydney zuende.
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unfertig
bisher war ich 34 Tage unterwegs, davon 27 auf dem Rad; bisher hatte ich etwa 2780km aufgezeichnet. Ausserdem habe ich irgend so eine Krankheit, die mich ständig dazu verleitet über alle Brücken fahren zu müssen. Also geht es noch ein letztes Mal aufs Rad und ich mache ein paar „runde“ Zahlen: genau 35 Tage (fünf Wochen) unterwegs und davon 28 Tage (genau vier Wochen) fuhr ich mit dem Rad von einem Ort zum nächsten. Zusammen waren das jetzt über 2800km, also ein Schnitt von knapp über 100km an jedem gefahrenen Tag. Die Pausen waren nicht körperlich nötig, sondern aus technischen…
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Ankunft –> Ende
das wars! Heute bin ich die letzten 100km gefahren und bin damit wieder in Sydney angekommen. Wie bei der Ankunft vor über fünf Wochen hat es auch diesmal wieder geregnet. Aber glücklicherweise nicht so stark. Die Strecke hätte echt schön sein können, es ging u.a. durch den Royal National Park; allerdings habe ich davon nicht viel gesehen, da ich teilweise in den Wolken gefahren bin. In Sydney war es dann zum Teil katastrophal zu fahren. In den Vorstädten wird versucht, die Fahrradfahrer auf kleineren Strassen Richtung Stadtmitte zu lenken (wobei da einige fehlen) und dann bin ich bei Nieselregen im…
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Geld
heute ist mal wieder ein Tag Pause, in Wollongong. Das ist eine recht langweilige Industriestadt etwa 80km von Sydney entfernt. Die ganze Innenstadt ist eine einzige Baustelle, da noch etwa ein Jahr lang die bestehende Fussgängerzone, inkl. der hier schon obligatorischen Shopping-Mall, erneuert wird. Naja, dann lass mal über Geld reden. Wie es aussieht, kann man oben sehen; schön bunt und ziemlich stabil, mit transparentem Fenster. Und die Münzen-Größen haben auch nichts mit derem Wert zu tun, die 2 Dollar Münze ist fast die Kleinste. Die Stückelung ist wie bei uns: 2 – 1 – 0,5 – 0,2 – 0,1…
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Killalea State Park
zum Glück musste ich gestern doch nur noch 10km gegen den Wind ankämpfen, bis ich ein Bett fand; im Killalea State Park auf einem Campingplatz. Es war zwar günstig, aber ziemlich weit von der „Zivilisation“ entfernt. Das hatte zur Folge, dass es wegen fehlender Lust noch ewig zum Einkaufen zu fahren kein Abendessen und auch kein Frühstück gab. Dafür habe ich geträumt, dass ich – unbemerkt – von Taschendieben in der New Yorker U-Bahn bestohlen wurde. Es wird höchste Zeit, dass ich wieder in den deutschen, chronischen Schlafmangel-Modus komme, damit dieser Quatsch aufhört. Der erste Weg am morgen war in…
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Kiama (geplant)
irgendwie ist die Luft raus – was soll nach dem Canberra-Ausflug noch kommen? Ich schenkte dem netten Besitzer des Kitsch-Museums noch einen gefundenen 10mm Profi-Imbus und ein knallgelbes Fischerhemd, obwohl er mich schon gegen halb acht mit seiner Gartenarbeit weckte. Aber er hatte eine gute Ausrede: „if these plants are dead, when my wife comes home, I’ll be dead, too.“ Heute habe ich mir mal wieder eine kurze Strecke von etwa 60km vorgenommen, laut Wettervorhersage wieder mit starkem Gegenwind. So ein Mist (es stimmte)! Am angedachten Ziel im Kiama war wohl eine Schülerpraktikantin in der Touristen-Info, die von „Backpackers“ noch…
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Huskisson
ganz schön komisches Gefühl, komplett alleine in einem Hostel zu sein. Und dann wurde ich auch noch von der Chefin quasi rausgeschmissen, indem sie schon vor der Checkout-Zeit das WLAN Modem ausschaltete. Blöde Kuh! Gerade heute ist mein Prepaid-Konto abgelaufen und ich wollte es gerade online erneuern; und dann lügte sie mich auch noch an. Dann halt ohne aufs Rad und los, ich habe sogar vergessen, das sonderbare „Logo“ mit vielen, vielen Herzen zu fotografieren (und machte mir keine Gedanken mehr darüber, warum das Hostel wohl am nächsten Tag komplett ausgebucht war). Die Strecke war öde, sehr viel auf dem…
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Ulladulla
ja, viele Ortschaften haben hier sonderbar klingende Namen, wie z.B. Ulladulla. Dort sitze ich um halbsechs bei 39°C auf einer Terrasse im Schatten und esse eine Kleinigkeit (und schwitze vor mich hin, das hat aber nix mit dem Essen zu tun). Nachdem ich in den letzten drei Tagen meine zwei Bergetappen mit zusammen 325km hatte, fuhr ich heute nur 55km (mal wieder komplett verhügelt und mit starkem Gegenwind bis etwa 10min nach dem Einchecken) – schliesslich muss ich langsam ans „Abtrainieren“ denken. Allerdings sollte ich heute aufpassen, dass ich nicht wieder solche Mengen wie in den letzten Tagen in mich…