Tuatapere – Invercargill

endlich mal wieder am Wasser! Wie lange habe ich schon keinen Ozean mehr gesehen.

Zu Monkey Island bin ich nicht gefahren, da es mit Affen nix zu tun hat. Der Name soll wohl, nach den Geschichten, eher von einer Monkey wrench kommen, die dort im Einsatz war. Eine Monkey wrench ist ein „Engländer“/Universalschlüssel – keine Ahnung, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Vielleicht hätte ich es herausgefunden, wenn ich dort hin gefahren wäre.

Dann noch McCrackens Rest. Nach Monkey Island nun auch noch eine Referenz an Zak McKraken? Ich fühle mich ein bisschen an die Computerspiele der 90er Jahre zurückversetzt.

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Te Anau – Tuatapere

so langsam neigt sich diese Tour dem Ende zu. Ich bin vielleicht noch zwei oder drei Tage von Bluff, der südlichen Spitze Neuseelands entfernt.
Aber bis es soweit ist, kann ich noch ein bisschen die Landschaft genießen, solange ich am Nationalpark Fiortland vorbei fahre.

Die Berge scheinen vorbei zu sein, ich sehe sie nur noch am Horizont.

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Milford Sound, per Bus

nach dem Fahrrad-Fiasko mit dem Gegenwind gestern und der Aussicht auf einen weiteren Tag mit potentiellem Wind und definitiv nicht über 15°C, dazu noch zwei Berge mit 600m und 900m habe ich mich dazu entschlossen, diese 120km nach Milford Sound mit dem Bus zu fahren. Dieser Ort besteht eigentlich nur aus einem Flughafen und einem Hafen. Etwas anderes habe ich nicht gesehen.
Zuerst fuhren wir ein Stückchen in einem dieser Gletscher-Täler entlang.

Das ging ein Weilchen und wir konnten die sehr spektakuläre Aussicht links und rechts der Straße betrachten (dazu noch ein wohl eher glimpflicher Auto-Unfall, wie sie durchschnittlich einmal am Tag dort passieren). Unser Tour-Guide hat bereits in einigen typischen Bereichen gearbeitet, die sich um Artenschutz, Arterhaltung, deren Erfassung und Kontrolle kümmern. Daraus erzählte er recht interessant die ganze Fahrt.

Nach einigen Foto-Stopps kamen wir dann am Homer-Tunnel an. Der ist 1,3km lang und einspurig. Geregelt wird das mit einer Ampel.
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Lumsden – Te Anau

ich hatte heute Gegenwind, die ersten 50km lang in dieser Stärke.

Von dem „gemütlichen Tag“ mit knapp 80km ist davon nichts mehr übrig geblieben.
Vielleicht hätte ich mir beim Frühstücks-Einkauf doch ein paar dieser Oster-Kiwis zur Stärkung kaufen sollen. Andere Länder haben wohl andere Oster-Bräuche (bzw. werden ihnen von den Konzernen übergestülpt).

Dann habe ich noch den Alpakas „Tschüss“ gesagt, neben denen ich letzte Nacht gezeltet habe. Habt ihr mal die Füße von diesen Viechern gesehen?

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Queenstown – Lumsden

ich „beklage“ mich ja ab und zu, dass ich später loskomme, als ich mir das so vorstelle. Aber zum einen ist hier immer noch Urlaub und zum anderen gibt es ja meist einen Grund dafür. Heute war es das Hostel-Kätzchen. Es hat mich richtig festgehalten und obwohl ich schon meine etwas verschwitzten Radklamotten angezogen hatte, konnte ich noch nicht los fahren.
Aber alles halb so schlimm. Heute stehen auch nur wieder 100km an und dafür nicht mal eine Passstraße.

Anfangs fahre ich noch übers Land, immer an dieser Gebirgskette entlang. Der angekündigte Seitenwind wird durch diese Berge glücklicherweise zu einem Rückenwind umgeleitet – oder die Vorhersage ist einfach mal wieder nur komplett falsch gewesen.

Von Regen kam in der Vorhersage auch nichts vor, allerdings auch nicht viel von Sonnenschein. Aus den Wolken kam heute aber zum Glück kein Regen und ich bin ganz froh, dass es zur Abwechslung mal nicht über 30°C hat.

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Wanaka – Queenstown

nach zwei, mehr oder weniger unfreiwilligen, Pausentagen, geht es heute wieder aufs Rad. Die Strecke ist zwar nicht besonders lang (gerade mal 100km), aber dafür ist Neuseelands höchster geteerter Pass dabei – mal sehen, wie das wird.
Im Hostel kriege ich noch mit, dass die Straße, die angeblich für mindestens zwei bis drei Tage, wahrscheinlich sogar viel länger, gesperrt sein sollte, bereits heute früh um 11 Uhr wieder für den Autoverkehr öffnet, d.h. man hätte dort als Radfahrer vermutlich relativ problemlos fahren können. Irgendwie ärgert mich das aber gar nicht; ich habe mir mir ausgemacht, dass alles Geld, das ich mit der Kreditkarte ausgebe „egal“ ist. Nur um die zwei Tage auf der vermutlich recht schönen (Küsten-) Straße, die ich durch den Flug nicht fahren konnte, ist es ein bisschen schade.

Am Anfang fahre ich erstmal noch in die andere Richtung, um mir den See hier ein bisschen anzuschauen.

Naja, eigentlich wollte ich nur noch ein Bild von dieser Brücke machen, einer der letzten Foto-Beweise für meine vermutlich sowieso gescheiterten Tour Aotearoa-Versuch.

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Fox Glacier – Wanaka

wir warten immer noch auf verlässliche Informationen, aber das einzige, was sich auf diesem Schild ändert, ist die Uhrzeit. Es wird von Stunde zu Stunde einfach nur die Uhrzeit aktualisiert, sonst passiert hier nichts.

Die Straßensperren sind nun mit Feuerwehr-Leuten besetzt, die uns nicht durchlassen. Wir ärgern uns ein bisschen, dass wir nicht schon morgens losgefahren sind, als sie noch nicht da waren. Umgestürzte Bäume sind für Radfahrer ja weniger ein Problem, die halten nur Autofahrer auf. Und als wir am frühen Nachmittag auch noch Eric sehen, der es mit seinem Rad geschafft hat, über die gesperrte Straße hierher zu kommen, wundern wir uns sehr. Kurz drauf kommt noch ein andere Radfahrer aus der anderen Richtung und meint, dass es recht gut zu fahren sei. Allerdings wird in etwa 150km in unserer Richtung der Haast Pass kommen, und der soll ziemlich zerstört sein, langsam tröpfelt die Information rein, dass ein 100m langer und 9m hoher Erdrutsch diesen Pass blockiert. Das hört sich für ein paar Tage recht unpassierbar an, selbst mit dem Rad.
Die Alternative über den Norden ist aber auch keine gute Idee. Hier müssten wir ein paar Tage auf der Strecke zurück fahren, die wir hierher gekommen sind, um dann dort zu sein, wo wir eigentlich gar nicht hin wollten.

Von allen Alternativen, die uns so einfallen, bleiben eigentlich nur noch Flüge übrig. Hier gibt es ein kleine Landebahn und viele Helikopter, die für Touri-Flüge buchbar sind. Diese Helis verden aktuell zum Teil für den „Katastrophen-Einsatz“ benutzt, die anderen machen jetzt wohl das Geschäft ihres Lebens. Wir fragen mal nach, was es wohl kostet, uns über die kaputte Straße zu fliegen und hören $2500 und $6825. Das ist, selbst für uns drei, etwas viel. Flüge sollen günstiger sein. Nach etwas diskutieren, entscheiden wir uns dazu, das zu machen.
Um sieben am Abend geht es dann mit diesem kleinen gelben Flieger für uns weiter.

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