Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • ich muss gestehen, ich bin etwas neidisch auf jeden Lastenrad-Fahrer. Man sieht aber langsam immer mehr hier in Stuttgart – sogar, wenn man sich nicht unbedingt nur auf Fahrrad-Demos rumtreibt. Das letzte Exemplar, das man mit einem zugedrückten Auge noch dazu zählen kann, sah ich zufällig auf der Königsstraße. Keine Sorge, ich war nicht shoppen (außer sonntags und spätnachts meide ich diese Gegend), sondern bin nur beim Heimschlendern dort vorbei gekommen. Dieser Typ hat ein Klavier, das er mit seinem Fahrrad und einer Anhänger-Konstruktion durch die Stadt fährt. Ich habe ihm gleich mal ein paar Euros in seinen Hut geschmissen…

  • beim letzten Mal demonstrierten etwa 650 Radler bei der Critical Mass für eine lebenswertere Stadt mit mehr Fahrrädern und – im Umkehrschluss – viel weniger Autos. Die spannende Frage war, ob an diesem Feiertag, der das lange Wochenende einläutete auch so viele Radfahrer dabei sein würden. Nicht ganz – es waren „nur“ etwa 500 Fahrradfahrer, die – wie in Stuttgart schon üblich – unter Polizeischutz knappe zwei Stunden durch die Stadt fuhren. Feiertag sei Dank hatte ich sogar daran denken können, meine Akkus für die Lichterkette am Fahrrad-Rahmen aufzuladen und fuhr so ein bisschen wie ein Christbaum rum. Bilder habe ich davon…

  • tatsächlich, die Motivation ist immer noch da! Also wird wieder vom Büro heimgeradelt, eine ähnliche Strecke wie zwei Tage vorher, aber heute ist Streik der S-Bahnen. Das hat zur Auswirkung, dass in der ganzen Stadt kilometerlange Auto-Schlangen sind. Als Radfahrer kann man da locker dran vorbei fahren – und die Motivation steigt sogar mit jedem überholten Auto. 🙂 Von oben sieht das dann in etwa so aus: Ich könnte mit dem australischen CycloCross-Rad noch stundenlang so durch die Straßen und über die Waldwege fahren – aber auch hier macht mir die Kombination aus Dunkelheit und fehlendem Licht am Rad wieder…

  • hui – da ist etwas Motivation vorhanden – also gleich mal mit dem Rad ins Büro und/oder wieder zurück fahren! Und weil bei der Hälfte der Rückfahrt noch mehr Motivation als Weg vorhanden ist, musste ich nochmal abbiegen und etwas durch den Wald hinter dem Schloss Solitude radeln. Kurz vor Dunkelheit war zwar immer noch Motiviation vorhanden, aber kein Licht mehr. Also musste ich diese Fahrt doch abbrechen. Mal sehen, vielleicht überfällt mich diese Motivation nochmal diese Woche…. So sah es zur Dämmerung am Pfaffensee aus, einem der drei Seen beim Bärenschlößle.

  • auch das ist Stuttgart-West: Vor lauter „keinen legalen Parkplatz finden (wollen)“ wird einfach der Bauzaun etwas zur Seite gestellt und im Rohbau geparkt – und wenn einer erst mal angefangen hat, macht ein zweiter und dritter (der steht verdeckt hinter dem Container ums Eck) gleich mal mit.

  • ach, was wurde schon alles über Wohnzimmerkonzerte geschrieben. Manchmal kommt aber einfach alles zusammen – dann ist man in der genau richtigen Stimmung für genau diese Musik die gespielt wird und man versteht die Texte und findet sie unglaublich gut. So gewesen beim Konzert von Terry Lee Hale. Und weil ich das mit den Worten nicht so habe – und an dem Abend nicht mal fotografierte – gibt’s hier wieder den Link zum gig-blog mit einem vernünftigen Bericht und super Fotos: –> http://www.gig-blog.net/2014/09/24/terry-lee-hale-22-09-2014-wohnzimmer-stuttgart/

  • vor ein paar Jahren habe ich mal einen selbst-organisierten Triathlon mit ein paar Freunden mitgemacht. Und seitdem dachte ich immer wieder mal daran, so etwas wieder zu machen. Es scheiterte bisher nur immer am fehlenden Training – was aber doch sehr von Vorteil wäre. So kam es also auch dieses Jahr: Kein Training – daher hielt ich auch nicht mal Ausschau nach Triathlon-Möglichkeiten. Bis dann am Samstag Vormittag diese eMail kam: Der Radfahrer für die Staffel ist ausgefallen (bzw. war ihm die Wettervorhersage zu schlecht – das Wetter war allerdings perfekt), die anderen beiden wollten unbedingt zum ersten Mal mitmachen…

  • es gibt eine weltweite Initiative, die sich „Park(ing) Day“ nennt. Deren Ziel ist es, vor allem in größeren Städten, mal aufzuzeigen, was in einer Stadt alles möglich wäre, wenn nicht so viele Autos im öffentlichen Raum stünden. Natürlich kann man das alles auch viel ausführlicher hier nachlesen, aber mir reicht diese kurze Beschreibung schon völlig aus. In Stuttgart gibt es ein paar Leute, die vor ein paar Jahren schon damit angefangen haben – bisher habe ich es aber nie geschafft, dort mal vorbei zu schauen. Dieses Jahr sieht es aber anders aus! Ich werde dort zwar wieder nicht vorbei schauen…

  • Irgendwie komme ich in Gottesdiensten immer weniger klar. Diesen ganzen Unsinn, der dort erzählt wird, passt einfach überhaupt nicht zu meinen Vorstellungen und Gedanken; noch schlimmer als die Evangelischen sind übrigens die Katholiken – und nicht nur wegen diesem ständigen Aufstehen und wieder Hinsetzen. Ab und an gehe ich aber halt doch mal hin und kann mich nicht zwischen einfach auslachen oder nur noch mit dem Kopf schütteln entscheiden. Die Party danach war aber ordentlich, eine Hochzeit ohne die üblichen Hochzeitsspielchen – und das hat auch sehr gut funktioniert! Auf dem Bild mein Namensschild (ja, wer wäre wohl nicht drauf gekommen)…

  • wenn dieses Thrombozyten-Spenden nur nicht immer so lange dauerte…. Ich wählte bisher immer den 8:00 Termin und gehe davor sogar noch gemütlich zum Frühstücken – zumindest so gemütlich, wie es in der Krankenhaus-Mitarbeiter-Kantine möglich ist. Schließlich soll man so eine Spende nicht nüchtern machen und das Frühstück dort hat eine definitiv größere Auswahl, als bei mir zuhause (noch dazu ist es umsonst). Auf jeden Fall habe ich bei diesen Spenden bisher immer stark damit zu kämpfen, dass ich nicht einschlafe – ich glaube, das wäre nicht so angenehm, wenn ich im Halb- (oder gar Tief-) Schlaf mal den Arm mit der Nadel…