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mir wurde noch geraten, über Kotor und um diesen See herum zu fahren, anstatt den etwas kürzeren Weg mit der Fähre zu nehmen. Ja, das war vermutlich eine gute Idee. Die Aussicht hier ist durchaus gut und es ist deutlich weniger Verkehr, als noch an der küstennahen Hauptstraße. Hier und da begegnet mir noch ein Rennrad-Team, an einem Hotel sehe ich ein Banner eines Triathlon-Teams. Und dann sehe ich noch ein paar Schilder, dass am Wochenende hier einige Straßen wegen eines Triathlons gesperrt werden. Gut, dass ich dann schon wieder weg bin.
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Shkoder – Budva
das Hostel hier in Shkoder ist ein kleines Refugium in der hektischen und dreckigen Stadt. In einer kleinen Seitenstraße hinter einem großen Tor ist auf einmal ein Garten und eben dieses idyllische Hostel. Sie sagen mir noch, dass ich beim „richtigen“ Radmechaniker war, sie schicken alle anderen Leute auch dort hin. Und ich sehe an ihren Rädern solche „No Oil – Massa Critica“ Nummernschilder. Und Fahrrad-Gardinen. Und im Aufenthaltsraum hing auch noch eines an einer Wand.
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Lushnja – Shkoder
gestern habe ich ja noch mein Fahrrad ein bisschen geputzt, war wohl so eine Übersprungshandlung. Heute sieht es nach dem gestrigen Regen noch schlechter aus, als gestern. Aber ich habe heute keine Lust mehr, es nochmal unnötig zu putzen. Das Frühstück ist kein Buffet, sondern ich muss es irgendwie bei der albanisch sprechenden Bedienung bestellen. Geht natürlich nicht, ich sage einfach nur immer ja und kriege halt irgendwas. Zum Glück bin ich kein wählerischer Esser, sondern esse halt, was auf den Tisch kommt. Trotz der miserablen Wettervorhersage ist das Wetter überraschend in Ordnung. Und ich komme sogar mal an so…
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Vlorë – Lushnja
nach der gestrigen „Bergetappe“ und vor allem wegen des angekündigten Mistwetters habe ich heute keine so große Motivation zu starten. Der eine Typ im Hostel, der gestern noch die Blätter von „Busch mit den gelben Früchten“ für seinen Joint schnitt, weil er Tabak nicht mag, wundert sich über mich. Alle anderen Radfahrer ständen bereits morgens vor Achte auf der Matte und fragen ganz nervös, wann es denn endlich Frühstück gäbe. Ich sitze um elf noch rum und kriege dafür gesagt, dass ich ja ziemlich sicher in meiner „Leistungsfähigkeit“ sein müsse, wenn ich heute noch 120km fahren will. (Zur Erinnerung: gestern…
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ein Pass auf über 1000m
die Dame im Hostel muss zu ihrem „richtigen Job“ eilen, aber eigentlich unterstützt sie ja auch nur ihren Neffen, der das Hostel eigentlich betreibt, sein Geld aber mit Immobilien macht. Ich versuche irgendwie zu frühstücken und rede noch ein paar Worte mit dem Niederländer Alex. Der will nicht die Küstenstraße fahren, sondern im Landesinneren, ist aber auch stark damit beschäftigt seine große Verbrennung am halben Bein zu versorgen (da ist ihm sein Kocher mit kochendem Wasser drauf gefallen). Aus dem Städtchen raus geht es erst mal einen steilen Anstieg hoch und ich kann in der Ferne schon die Berge sehen.…
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über Korfu nach Albanien
das Wetter sieht heute schon wieder etwas besser aus. Immer noch nicht perfekt denn die Vorhersage bringt immer noch ein bisschen Regen. Die Niederländer sind schon weg, bis ich aufgestanden bin. Ich wähle die ersten Kilometer eine kleine Straße, auf der mir auch kein einziges Auto begegnet.
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Mesolonghi – ? (keine Ahnung, wo ich bin)
das war kein besonders toller Tag. Das Wetter wurde noch schlechter, es kam noch Regen dazu. Die Armlinge, die ich mir noch in Kanada gekauft hatte und eigentlich für Neuseeland angedacht hatte (aber da gar nicht brauchte), kamen jetzt mal zum Einsatz. Und dann lerne ich noch einen großen Unterschied von Europa zu den restlichen Ländern, in den ich bisher war: Sonntags hat alles zu! Ich bin also ohne Frühstück und ohne Reiseproviant unterwegs. Dazu musste ich noch einen großen Umweg fahren, da auf dem kurzen Weg entlang der Küste ein größerer Tunnel war. Dass ich dort nicht durch fahren…
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Egio – Mesolonghi
das Wetter ist wahrlich nicht berauschend, gerade mal 16°C und dann so ein nerviger und recht kalter Wind aus Nord/West-Richtungen, also genau von vorne. Am liebsten würde ich in einen Zug steigen und gemütlich von A nach B fahren; gibt es hier aber nicht. Ich verlasse die Peloponnes über diese große Brücke wieder, es ist – wenn ich es richtig gesehen habe – eine Autobahn-Brücke und hat nur einen Fußweg auf der einen Seite. Dort hätte ich nur über eine längere Wendeltreppe drauf gekonnt und außerdem war da noch ein geschlossenes Türchen. Also bin ich einfach auf dem Standstreifen der…
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Loutraki – Egio
gestern in der Wettervorhersage kam der Wind noch aus der anderen Richtung, also als Rückenwind. Heute in der Realität kommt er jedoch direkt von vorne – und da ich die ganze Zeit fast direkt am Wasser entlang fahre, gibt es auch nichts, was ihn etwas bremsen könnte. Mein angedachtes Ziel Patras, in etwa 140km fällt damit aus, nach 70km im strammen Gegenwind ist meine Motivation komplett futsch. Ich treffe noch ein Pärchen aus England, die gerade eine Test-Fahrt für die große USA-Durchquerung im nächsten Jahr machen. Natürlich probiere ich gleich, ihnen das auszureden und sie von Kanada zu überzeugen. Direkt…
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Athen – Loutraki
wenn man schon mal in Athen ist, bleibt einem wohl nix anderes übrig, als sich auch mal die Akropolis anzuschauen. Wie alle alten Gebäude, ist an ihr natürlich auch ein Gerüst angebracht, weil da einfach immer was gemacht werden muss. Und obwohl überall steht, dass man doch bitte nichts anfassen soll, muss jede/r zweite seine Patschehände an den Marmor klatschen. Auch im Akropolis-Museum ist das genauso, und die Schilder mit „nicht fotografieren“ werden auch ständig ignoriert. Was mich ja auch beeindruckt hat, war der Boden hier. Es ist alles ein Gestein, allerdings ziemlich glatt durch die Bearbeitung mithilfe der Schuhe…