Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • heute ist mal wieder nicht allzuviel passiert, lediglich eine Sonnenuntergangs-Kajak-Tour. Man kriegt hier so etwas wie die „Gelassenheit“ beigebracht; Treffpunkt war um 18:30, bis sich dann mal jemand unserer kleinen Gruppe annahm und es wirklich losging, war es schon kurz vor sieben. Das kenne ich von zuhause aber anders. ;~) Bilder vom Wasser gibts nicht, ich hatte das Handy nicht mitgenommen, weil der Veranstalter keine wasserdichten Taschen zur Verfügung stellte und ich sowas natürlich auch nicht dabei habe. Jemand anderes hat zwar Bilder gemacht, aber ob ich die jemals kriege, weiß ich nicht. Aber dafür habe ich danach einfach noch…

  • Mein Rad wird heute fertig, ich kriege noch den Nabendynamo eingebaut, somit habe ich auch einen USB-Anschluss am Fahrrad. Mal sehen, ob und wie das funktioniert. Ich muss es nur noch abholen, auf dem Weg dorthin sehe ich diese Straße. Als ich zuerst hier angekommen bin, war es noch eine ganz normale Straße mit mehreren Spuren. Jetzt ist die rechte Spur eine abgetrennte Radspur – und die Baustelle ist sozusagen fertig. Und an der Bushaltestelle stehen die Leute hier sogar in Schlangen an. Bei der ersten Ankunft hier in Vancouver musste ich an der Bushaltestelle noch auf einen freien Bus…

  • von einer Insel kommt man ja eher schlecht wieder weg. Wenn es keine Brücken gibt, bleibt nur ein Flugzeug oder ein Schiff. Ich wähle die Fähre, wie bei der Hinfahrt auch schon. Von außen sieht das so aus (und ich wundere mich noch über diese große Bugwelle bei diesem Schiff). Und innen dann in etwa so. Bei der Fahrt auf die Insel waren noch ein paar andere Fahrräder dabei, auf dieser Tour bin ich der einzige Radler. Aber diese Strecke wird auch stündlich bedient und ich fahre vermutlich zu einer ungewohnten Radler-Zeit. Der Hafen ist etwa 30km vom Stadtzentrum Victorias…

  • also gut, Nanaimo (auch so ein Name, den ich mir vermutlich nie merken werden kann). Noch westlicher als Vancouver. Allerdings ist im Osten nur Wasser, daher muss ich zuerst in den Süden fahren. Die Dusche hier im Hostel sieht so aus. Ich bezweifle ja, dass so ein bisschen Klebeband bei kaputten Fliesen hilft, aber was weiß ich schon. Duschen fällt heute morgen sowieso aus, das werde ich nach dem Radfahren machen. Und tatsächlich, hier gibt es ein Schild über The Great Trail, den ich vielleicht zu großen Teilen fahren wollte. Inzwischen weiß ich aber, dass es kein richtiger Radweg ist,…

  • von Vancouver habe ich gerade genug. Den rechten Zugang zur Stadt habe ich noch nicht gefunden. Offenbar liegen wir beide auf den ersten Blick nicht auf der gleichen Wellenlänge. Also habe ich mich kurzfristig entschieden, doch noch weiter nach Westen zu ziehen: nach Victoria Island. Es sind etwa 30km bis zur Fähre und natürlich habe ich die gerade abfahrende nur um wenige Minuten verpasst. In anderthalb Stunden fährt aber schon die nächste und ich schaue mir halt das Städtchen an (was in 10min erledigt war) und fotografiere mal wieder mein Rad. Eine alte Frau, die meine Oma sein könnte, ruft…

  • Tja, da kann man nix machen, einmal im Jahr hat man schließlich Geburtstag – bedeutet mir aber nix, nicht mal, dass es diesmal ein „runder“ ist. Es ist auch nur eine Zahl wie die Schuhgröße, Temperatur oder mein Gewicht. Ist halt so, gibt’s nix zu feiern. Also gehe ich wieder zum Ort der großen Canada150-Feierlichkeiten und nehme am Pancake-Frühstück teil (auch wenn ich von dem ganzen süßen Zeugs langsam genug habe). An diesem Platz liegen jetzt drei riesige Kreuzfahrtschiffe, die mit ziemlich großem Aufwand gewartet werden. Gestern beim Konzert und Feuerwerk dachte ich mir schon ab und zu, dass da…

  • mal wieder frühstücken, heute aber kein ödes Weißbrot, sondern im Café neben dem Hostel, hier gibt es wohl eine Kooperation. Vor der Tür werden die Reste des nächtlichen Drehs weggeräumt. Auch in dieser Seitengasse, wo ein ziemlich hoher Kran mit einer Art Takelage stand. Da wurden bestimmt irgendwelche Action-Szenen mit fliegenden Superhelden gedreht. Jetzt sieht es wie eine ganz normale Baustelle aus. Wie gesagt, mit Kinofilmen kenne ich mich nicht aus, beim Thema Strßenverkehr kann ich eher mitreden. Und somit zieht mich diese realistische Kreidezeichnung doch eher an, als der ganze Filmdreh.

  • viel hatte ich mir ja nicht vorgenommen, aber Fahrrad fahren wollte ich schon. Und das gerne bei jeder sich bietenden gemeinsamen Ausfahrt / Critical Mass. Hier in Vancouver soll sie angeblich jeden letzten Freitag im Monat fahren – also heute. Etwas skeptisch war ich schon, da hier niemand was genaues weiß, die Homepage ziemlich veraltet ist und in der zugehörigen facebook-Gruppe auch kaum was los ist. In einem Fahrrad-Geschäft wurde mir gesagt, dass es ja keinen Grund mehr dafür gäbe, es gibt ja inzwischen ein recht gutes Netz an Radwegen in der Stadt: „We won!“ Vormittags hatte ich noch so…

  • angekommen – so weit westlich war ich noch nie. Alles andere, was noch weiter im Westen liegt, habe ich über den Osten erreicht. Ich überlege auch, wann ich das letzte mal in einer „fremden“ Stadt war? Ich habe hier drei Sachen vor: ein Fahrrad besorgen, eine SIM-Karte kaufen und dann noch ein bisschen diese Stadt, inkl. der Fahrrad-Szene kennenzulernen. Dann geht es also los: Fahrrad-Geschäfte suchen und möglichst viele abklappern. Eine genaue Vorstellung, was für ein Rad ich haben will, habe ich natürlich nicht. Ich schaue halt mal, was es so gibt. Die typischen Reise-Räder sind dennoch nicht ganz mein…

  • yeah – heute mal ohne Wecker aufstehen. Endlich Urlaub! Wieder alles zusammenpacken, frühstücken und dann zur Metro-Station. Dort zahle ich die 3,25$ mit 26 Münzen, dabei auch einige US-Cent, die ich noch von zuhause mitgebracht habe. Das Geld wird einfach in eine kleine, durchsichtige Box geschmissen und der TTC-Mitarbeiter (so heißt der Verkehrsverbund hier) hat mir das einfach mal geglaubt. Knapp eine Stunde später bin ich dann am Flughafen,  checke ein und gebe meine 7kg Gepäck auf. Beim Warten aufs Boarding kommt die Ansage, dass der Flieger heute sehr voll sein wird – und das, obwohl alleine Air Canada täglich…