Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • beim Frühstück: Regen – und ich denke mir: Gut, dass ich noch nicht mit dem Rad unterwegs bin. Ist aber nur ein kurzer Schauer, als ich fertig bin und das Internet leer gelesen habe, ist es wieder vorbei. Ich mache mich auf in einen Park auf der anderen Seite der Stadt um bei einer Radtour auf diesen Leihrädern teilzunehmen. Ist aber niemand da, vermutlich hätte ich mich doch vorher anmelden sollen. Nagut, dann auf zu facebook. Die sind tatsächlich in Toronto vor Ort und auch vor nicht allzu langer Zeit mal umgezogen. Da so ein Büro dieser IT-Giganten immer Aufmerksamkeit…

  • heute ist der große Umzug, allerdings erst Nachmittags um zwei. Bis dahin habe ich noch Zeit und schaue erstmal aus dem Fenster. Toronto sieht etwa so aus, das ist eigentlich alles noch „Downtown“, also mitten in der Stadt. Ziemlich viel grün und man kann an der Kreuzung auch diese neuen Radwege sehen. Von einer Feinstaub-Belastung in Toronto habe ich noch nie etwas gehört. Ich schaue nochmal bei der „Making Peace“ Ausstellung vorbei, weil dort heute sogar eine Führung vom Künstler selbst ist (um 10:30 – also schon wieder den Wecker stellen). Er will von mir gleich noch wissen, ob ich…

  • beim planlosen durch-die-Stadt-Streifen bin ich an einem solchen Plakat vorbei gekommen, es wird zu einer „Pedal powered Parade to celebrate cycling“ aufgerufen. Das hört sich für mich nach Critical Mass an und daher schreibe ich mir das gleich mal in den Kalender. Auf wenn es bedeutet, dass ich wieder einen Wecker stellen sollte. Als ich mit dem Leihrad dort ankomme, sind schon einige Leute dort versammelt, es ist sogar eine stationäre Lautsprecher-Anlage aufgebaut. Bis es wirklich losgeht dauert es noch eine halbe Stunde und ich befürchte schlimme Reden.

  • beim Buchen eines Bettes in Toronto habe ich mich noch etwas gewundert, wieso alle Hostels mehr oder weniger komplett ausgebucht sind. Ich muss jetzt auf jeden Fall jeden Tag von Hostel zu Hostel umziehen – normalerweise würde ich sowas ja eher nicht machen, aber hej, was solls. Um das erste Hostel war es nicht besonders schade, es war nur eine normale fünf Zimmer Wohnung mit 30 Schlafplätzen. Die Wohnungssituation in Toronto soll wohl recht angespannt sein, aber findige „Geschäftsleute“ schaffen es immer noch, mit solchen Ideen mehrere hundert Dollar pro Nacht zu verdienen. Mit den Leihrädern hier in Toronto (15$…

  • trotz Urlaub musste ich schon wieder den Wecker stellen. Abflug aus Reykjavík ist heute um 10:30, die Fahrt zum Flughafen wird etwa 1h dauern. Also sollte ich den 07:30 Transfer-Bus nehmen und trotz leichter Zeitverschiebung kann ich mich bestimmt nicht darauf verlassen, rechtzeitig aufzustehen. Das kalte Wetter hält mich nicht unbedingt hier, außerdem will ich ja nach Kanada und dort Radfahren! Den Korb mit den übrig gelassenen Lebensmitteln habe ich schon leer gegessen. Es ist ist Hostels üblich, dass dort alle möglichen weiterverwendbaren Reste (Lebensmittel, übrige Shampoos, Klamotten, die nicht mehr in den Rucksack passen, etc) anderen zur Verfügung gestellt…

  • das Traumwetter für ausgedehnte Spaziergänger ist es immer noch nicht, eher so wie gestern: einstellige Temperaturen und Nieselregen. Was man für Island immer wieder empfohlen bekommt, ist der Besuch eines Schwimmbades (die hier natürlich auch alle Pools mit heißem Wasser haben). Laut Stadtplan ist direkt neben meinem Hostel solch eines. Aber die Schilder sprechen eine deutliche Sprache und die Türen gehen auch wirklich nicht auf; außer für ein paar Bauarbeiter, die da ein und aus gehen. Ich habe daher mal einen Wecker gestellt und sitze schon kurz nach neun im Bus zu einem anderen Bad. Die ganzen Namen in Island…

  • der Wetterbericht hat es ja schon vorausgesagt, der Sommer hier in Reykjavik ist wohl erstmal vorbei. Keine Sonne mehr, unter 10°C und die ganze Zeit leichter Nieselregen. Ich besorge mir eine sog. „CityCard“, mit der ich einige Museen und den Nahverkehr nutzen kann. Kosten: ca. 45€ für zwei Tage. Für andere Städte vielleicht teuer, in Island kommt mir das relativ günstig vor. Gesehen habe ich ein Plakat für Mittagsjazz im Nationalmuseum, sowas kenne ich ja schon von den Lunch-Konzerten in Stuttgart. Allerdings ist der Rahmen in diesem Kunstwerk schon noch etwas anders.

  • morgens erstmal den Wetterbericht gecheckt und festgestellt, dass es heute relativ gut werden soll; die nächsten beiden Tage ist dann eher „drinnen-blieben-Wetter“ angesagt. Also denke ich darüber nach, mir heute ein Rennrad auszuleihen und die Stadt auf dem Rad zu erfahren. Es gibt wohl ein Hotel, nicht allzu weit entfernt, die laut ihrer Homepage tatsächlich Rennräder verleihen, also laufe ich da mal hin. Der Weg (mitten in der Stadt) erinnert mich ein bisschen an die sehr fehlgeleitete Tour durch Norwegen. Im Hotel angekommen, wird mir erzählt, dass die Rennräder erst im Juli verliehen werden und mir wird geraten, die WOW-Leihräder zu nehmen.…

  • ich bin ja durchaus schon das  ein oder andere Mal geflogen, aber dennoch hat das ganze Prozedere noch seine Faszination. Nicht nur das ganze Checkin, Boarding und die ganze Warterei dazwischen, auch die technischen Aspekte daran. Selten bekommt man sonst solche Beschleunigungen mit. Ganz zu schweigen von der Aussicht, die man sonst nicht hat und mich immer wieder in den Bann zieht.  Beim Logo der Ukrainian Airline (da im Hintergrund) musste  ich an einen kaputten Kondor (also von der Lufthansa) denken. Ob das wohl Absicht ist? ;~) Bei der Einreise in Island (der Flug hatte fast eine Stunde Verspätung)…

  • Die letzten Tage waren zum Teil etwas turbulent. Alles nötige für den ersten Teil der Reise zusammenpacken, dann noch die privaten Sachen in Kisten packen und im Keller verräumen. Dabei hatte ich überhaupt kein System, das Auspacken wird ein großes Chaos werden. Ich habe jedoch vor, mich sowieso von vielem davon zu trennen. Man hat doch eh viel zu viel. Eine Langzeit-Krankenversicherung (und andere Kleinigkeiten) musste ich noch so nebenbei organisieren und ein Treffen mit einer Journalistin, die eventuell einen Bericht o.ä. über meine Reise machen will, hatte ich auch noch ausgemacht. Ich bin gespannt, was daraus wird. Dann gab…