Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • mit dem kaputten Hinterrad und ohne Ersatzschlauch geht es – nicht unbedingt mit dem besten Gefühl – heute los. Nagut, den zerstochenen Schlauch habe ich schon noch, den könnte ich nochmal flicken, aber das ist halt trotzdem nur zweite Wahl. Dafür ist die heutige Strecke nicht so lang, etwa 70km bis Wollongong.

  • los gehts! Heute nur bergab, zumindest habe ich mir das so vorgestellt. Von Katoomba auf 1000m bis zum Strand. Damit es nicht zu langweilig wird, nehme ich immer die Parallelstraße zur Autobahn, wenn sie vorhanden ist. Da geht es dann aber nicht so schön abwärts, hier und da muss ich auch mal wieder ein Bergchen hochfahren. Für eine einfache Landstraße werden die Gesteinsformationen eben nicht mit dem Aufwand bearbeitet, wie man es für die Autobahn macht. Irgendwann auf der Fahrt kriege ich dann die Info, dass der Strand mindestens ein genauso großes Ostermekka sei, wie dieses touristische Katoomba.

  • meine Schwester ist mit ihrem Freund wieder zum Flughafen aufgebrochen, ich schaue mich noch ein bisschen in Sydney um. Zuerst mal am Hafen, wo ein riesiges Kreuzfahrtschiff genau in der schönsten Szenerie zwischen Sydney Harbour Bridge und Sydney Opera parkt. Seltsam – ich glaube, ich hätte als Bürgermeister ein Problem damit und würde nach sinnvollen Lösungen suchen, dass Touristen trotzdem noch in die Stadt kommen, aber diese riesigen, schadstoffspeienden Ungetüme eben draußen bleiben. Direkt nebenan ist das Museum of Contemporary Art. Der Eintritt ist frei und drinnen ist es bestimmt auch etwas angenehmer als hier draußen in der brütenden Hitze.

  • es wird heute also nochmal ein Strandtag. Und wo kann man das in Sydney besser haben, als am Bondi Beach, nachdem wir am ersten Tag schon in Manly waren? An einem Sommer-Wochenende tummeln sich hier gerne mal 35.000 Menschen, so recht kann ich das gar nicht glauben – und ich weiß, dass ich vermutlich keiner davon wäre! Nach etwas plantschen in den Wellen und rumliegen, bis wir wieder größtenteils trocken werden, folgen wir mal dem Beach Walk.

  • und auch dieser Ausflug neigt sich dem Ende entgegen. Den Hostel-eigenen Pool haben wir gar nicht benutzt, der nahe Strand war dann doch einladender. Beim letzten Frühstück kriegen wir noch Besuch von diesem Vogel, der von meiner Schwester natürlich wieder gefüttert werden musste. Ich habe noch angeraten, das vielleicht nicht direkt mit der Hand zu machen und als er rigoros auf das hingelegte Müsli pickte, stellte sich heraus, dass das eine recht gute Idee war. Ich wähle wieder das Rad und nicht den Bus. Durch Newcastle fahre ich einfach durch und einfach mal weiter. Hier ist ja die Bahnlinie in…

  • von Newcastle aus ist es dann nicht mehr weit bis Nelson Bay. Das besteht aus eher kleinen Dörfern, die jedoch immerhin mit einem stündlich fahrenden Bus angebunden sind. Und er hält auch direkt vor dem Hostel, das mitten im Regenwald liegt. Ich fahre mit dem Rad hin, zum einen will ich mal wieder Rad fahren und zum anderen weiß ich gar nicht, ob man das problemlos im Bus mitnehmen kann. Dabei kann ich solche Aussichten genießen. Oder halt solche „Straßenpanoramen“. Dort angekommen leihen wir uns noch zwei Räder und fahren dann mal zum Strand. Der erste Versuch war noch nicht…

  • danach stand Newcastle auf dem Plan. Wieder günstig per Zug hingefahren, in die sechstgrößte Stadt Australiens. Direkt am Meer, mit einer Industrie- und Kohle-Geschichte, hat sie auch ein Fort aus dem zweiten Weltkrieg. Von dort oben kann man ganz gut rumschauen, sowohl zum Strand als auch in Richtung Stadt. Wie in Sydney auch, wird hier in der Stadtmitte gerade eine neue/weitere Straßenbahn gebaut. Entsprechend große Baustellen gibt es auch. Da schaue ich doch lieber aufs Wasser und sehe die Schiffe ablegen. Kaum sind die Schiffe aus dem Hafen, steigt dort ein Helikopter auf, landet auf dem Schiff, lädt dort dann…

  • nach ein bisschen Spazierengehen in Sydney ging es dann per Zug in die Blue Mountains. Am Verblüffendsten ist zuerst mal das Preissystem im öffentlichen Nahverkehr im kompletten Staat New South Wales. Es gibt hier sog. Opal-Karten, mit denen man bezahlen muss. Und es ist ziemlich günstig. Die Fahrt dort hin dauerte 2h, etwa 100km, und kostete lediglich 5,95$, also 3,50€. Dafür komme ich in Stuttgart nicht mal drei Zonen weit, was allerhöchstens 10km ist. Zusätzlich hat diese Karte noch weitere Vorteile: Sonntags sind alle Ausgaben damit auf 2,60$ gedeckelt ca. 1,50€ fürs Fahren, soviel man will! Unter der Woche gibt…

  • ich glaube, dies wird mal ein etwas längerer Bericht. Ich bin vom 12.-18. März von Brisbane bis Sydney gefahren. Das waren in der Woche 998,8km, dazu kamen noch knapp 100km mit öffentlichem Nahverkehr. (Die Strecken hänge ich einfach ganz unten dran.) Warum? Meine Schwester hat sich für den 18. März in Sydney angekündigt. Und jede/r der/die eine Schwester hat, oder selbst eine ist, weiß um meine prekäre Situation. Als ich in Brisbane ankam waren die Wetteraussichten schlecht, Gegenwind und tagelanger Regen standen auf der Vorhersage. Ich sah mich schon einen Kopf kürzer. Das ist zum Glück nicht ganz so eingetroffen.…

  • als ich mir ausdachte, nach Neuseeland zu fliegen, hatte ich natürlich keine Idee, was ich danach machen könne. Aber laut den Einreise-Bestimmungen braucht man einen Ausreise-Flug, um überhaupt nach Neuseeland einzureisen. Daher habe ich schon vor langer Zeit mal einen Flug von Christchurch nach Brisbane gebucht. Davor habe ich aber noch ein paar Tage hier in der Stadt. Die Nachwirkungen der Erdbeben sind immer noch deutlich zu sehen, es gibt einfach sehr viele Parkplätze mitten in der Stadt. Auch gibt es hier wenige hohe Gebäude, ich komme mir eher wie in einer Kleinstadt vor und nicht wie in einer der…