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von den Bettwanzen habe ich nichts mitbekommen und finde auch keine Stiche an meinem Körper. Sie muss wohl in einem anderen Zimmer gewesen sein (oder es war wirklich etwas anderes). Das Wetter ist wieder deutlich besser und ich entscheide mich für einen kleinen „Segel“-Ausflug. Ich schreibe das in Anführungszeichen, da es zwar ein Segelboot ist, aber der Kapitän nur zweimal kurz probiert hat, die Segel zu setzen und dann entschieden hat, dass es nicht funktioniert. Aber es war ziemlich windig, draußen sogar 2-3m hohe Wellen. Es wird als Natur-Ausflug verkauft, man soll alles mögliche sehen können.
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Little River – Akaroa
es regnet und regnet und regnet. Nie so richtig viel, aber trocken ist es leider auch nicht. Und da ich heute nur 35km bis Akaroa fahren will, versuche ich möglichst eine 2-3h Lücke im Wetter ohne Regen zu finden. Wenn ich fahre und es dabei zum Regnen anfängt ist das zwar etwas blöd, aber schon im Regen los zu fahren ist gar nicht mein Ding. Vor allem, da das Zelt dann ja auch ganz nass ist. Ich sitze als auf dem Zeltplatz und warte und warte und schaue mir den trüben, grauen Himmel an. Als es langsam etwas weniger grau…
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Christchurch – Little River
in Christchurch schaue ich mich einen Tag lang ein bisschen rum, ohne einen genauen Plan zu haben. In der Kunstgalerie sehe ich Bilder von Eichen, angeblich hat Hitler bei „seinen“ olympischen Spielen damals jeder/m GoldgewinnerIn einen Eichen-Setzling geschenkt. Diese sind inzwischen zu ordentlichen Bäumen herangewachsen und der Künstler hat einige davon ausfindig gemacht und fotografiert. Das ist Kunst! Dann mache ich mich am nächsten Tag auf in Richtung Akaroa, habe aber nicht genau geschaut, wo ich langfahren sollte. Also sind mir mal wieder zwei Pässe in den Weg gesprungen. Auf der google-maps Karte, die z.B. bei der Strava-Aufzeichnung zu sehen…
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Methven – Christchurch
hier wäre heute sogar etwas geboten, das Skigebiet auf dem Mount Hutt feiert heute Eröffnung. Man könnte da mit dem Bus hochfahren und sich umschauen. Hm, Skigebiete an sich interessieren mich ja schon echt wenig und als ich geschaut habe, wie das Höhenprofil wohl aussieht (etwa 25km von 300m bis auf 1600m) habe ich auch die Alternative „mal kurz mit dem Rad vorbeischauen“ verworfen. Laut Wettervorhersage soll es gerade regnen und das den ganzen Tag und mindestens stark bewölkt sein. Ich glaube da lieber meinen eigenen Augen, die so ein Wetterchen sehen:
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Geraldine – Methven
besonders viel habe ich heute wieder nicht vor, aber ich werde schon um 10 aus dem Hostel rausgeschmissen. Ich schaue mir noch kurz das Städtchen an und finde diese „Werbung“ vor der Kirche sehr entlarvend: „Was, wenn es wahr ist?“ Und dann schaue ich mir noch das „Vintage Car and Machinery Museum“ an. Das ist eine wahre Goldgrube für Fans von alten Gerätschaften. In der ersten von sieben Hallen stehen diese Oldtimer rum. Ich kenne mich damit zwar nicht besonders gut aus, aber irgendwie haben die schon Charme. Dann gibt es eine andere Halle mit nicht-ganz-so-alten Autos.
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Timaru – Geraldine
ich schaue mich noch kurz in Timaru um und entdecke dieses Schild. Es reduziert die Geschwindigkeit vor dieser Schule von 50 auf 40, aber nur für kurze Zeit und sogar Minuten-genau an Schultagen. Und ich dachte schon, dass die deutsche Verkehrsplanung sehr Auto-fixiert sei. Die hier haben wohl noch mehr Abgase eingeatmet, an einer Lobby kann es wohl nicht liegen, da es hier keine Autohersteller gibt (soweit ich weiß). Dann geht es auf die Straße und ich wähle wieder einen kleineren Umweg, um nicht auf dem vermutlich noch langweiligeren Highway fahren zu müssen.
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Fairlie – Timaru
das Wetter ist wieder besser geworden, zum Glück. Ich kann jetzt sogar wieder die Berge sehen, meist jedoch nur hinter mir, denn ich verlasse das Gebirge jetzt und fahre in den eher flacheren Ost-Teil der Südinsel. Hier und da hängen noch ein paar tiefe Wolken vor den Bergen rum, das war es aber auch schon; sonst ist überwiegend blauer Himmel.
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Twizel – Fairlie
als potentielle Möglichkeit hatte ich heute einen Ausflug zum höchsten Berg Neuseelands, Mout Cook, angedacht. Aber das Wetter spielt nicht mit, das ist die Aussicht auf den Berg. Ich musste mir schon anhören, dass es eine „Schande“ wäre, wenn ich am Mount Cook nicht ein paar Wanderungen mache, Dass ich einen Flug über dieses Gebirge, inkl. super Aussicht auf diesen Berg, bei bestem Wetter für einen Preis machte, mit dem der Standard-Backpacker 14 Tage auskommt, habe ich in dieser Diskussion einfach mal verschwiegen und mir meinen Teil gedacht. Es gibt hier überhaupt viele Reisende, die mir etwas erzählen wollen, was…
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Cromwell – Twizel
heute ist es deutlich besser mit dem Wind, er kommt tatsächlich aus „südlichen Richtungen“, wenn auch kaum merklich. Aber mal ohne diesen starken neuseeländischen Gegenwind fahren zu können ist ja auch schon eine riesige Erholung! Mein Mindestziel für heute ist Omarama, das ist etwa 110km, bei dem Wetter sollte es kein Problem werden. Ziemlich am Anfang habe ich vermutlich einen Vogel am Straßenrand aufgescheucht, der dann dummerweise in die Seite eines entgegenkommenden Autos geflogen ist. Dann habe ich noch gesehen, wie er auf die Straße gefallen ist. Ich bin zwar noch weiter gefahren, dann aber doch noch umgedreht, um nachzuschauen.…
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Pausentag in Cromwell
die ganze Nacht hat es schon stark gewindet und mein kleines Zelt hat sich, obwohl es sogar leicht im Schutz eines Autos stand, in alle Richtungen verbogen. Ganz so schlimm, wie diesem Zelt ging es mir zwar nicht, aber der Wind kam bereits vor dem Aufstehen so stark aus dem Norden (meinem theoretischem Ziel), dass ich mich schon vor dem Aufstehen dazu entschieden habe, heute keinen Meter zu fahren. Beim „Farmers Market“ in Cromwell stand dann das Schild, dass der Kaffee-Wagen nicht da ist, weil er von einem Baum getroffen wurde. Ich fahre zum Hostel und checke dort ein. Nachmittags…