Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • letzter Tag. Es geht – natürlich – wieder in die Berge. Und irgendwie macht das – vor allem bei dem Wetter – auch Spaß, immer wieder in dieses Gebirge zu fahren. Irgendwann ist man auch immer oben – und dann geht’s ab. Geschwindigkeiten über 70km/h waren eigentlich täglich dran. Und dann ab und zu mal ein paar Notbremsungen, weil die Serpentine doch enger als gedacht wurde. Aber hej – das wird schon immer irgendwie gehen. Sogar das eine mal, als ich etwas mehr Platz brauchte und tatsächlich mal ein Auto entgegen kam und die Straße dadurch ziemlich eng wurde und…

  • und wieder ein Tag auf dem Rad. Diesmal ein Blick aus dem Peloton. Schön, wie hier schon alles grün ist. Und von Regen haben wir hier auch noch nichts gesehen, dafür bis zu 27°C, während in Deutschland der Winter fast nochmal einbricht – zumindest scheint es jeden Tag ausgiebig zu regnen. Und hier ist mal ein Blick zurück in ein Tal aus dem wir gekommen sind. Unten links ist die Straße zu sehen, im Hintergrund ein massives Gebirge. So ganz kann ich mich mit der „im Kreis Fahrerei“ noch nicht anfreunden. Die ersten und letzten 20/30km sind doch immer gleich…

  • und wieder geht ein Tag vorbei, an dem ich die meiste Zeit im Sattel saß. Die bereits angesprochenen guten Straßen kann man in diesem Bild recht gut sehen. Das war auch mal wieder nachdem ich etwas schneller voraus gefahren bin und dann eben Zeit hatte, um ein paar Bildchen zu schießen. Und auch für solche „Touri-Bilder“ hatte ich Zeit. Es ist das kleine Dörfchen Tivissa auf etwa 300m, hinter dem ersten 500m Bergkamm.Und – wie es sich für den 1. April gehört – habe ich auch mal wieder etwas Quatsch gemacht. Allerdings erst, als ich wieder zurück im Hotel war:

  • heute ist „trainingsfrei“ das stand zwar für morgen auf dem Plan, aber da heute Sturmwarnung angesagt ist, wird der freie Tag eben nach vorne gezogen. Wir fahren trotzdem, ohne richtigen Plan und mit einer sehr gemischten Gruppe. In einem Örtchen treffen wir ein anderes Team aus unserem Hotel, von denen zwei zusammengerauscht sind und sich dabei die Räder (nur) geschrottet haben. In einem der folgenden Orte mache ich da mit und verfange mich bei langsamer Schrittgeschwindigkeit in einem Gullideckel und mache einen Zeitlupe-Überschlag. Passiert ist nix, außer dass der Helm und ein Knie ein paar Kratzer abbekommt. Was soll’s –…

  • heute bin ich in die zweitschnellste Gruppe gewechselt: 24-26km/h im Schnitt – aber genauso bergig wie sonst auch. Das geht schon auch, ist aber halt etwas anstrengender und die kurzen Wartepausen zum Umschauen und Fotografieren fallen dann halt weg. Womit ich beim Rennrad-Gruppenfahren noch immer nicht so recht klar komme, ist das Windschatten-Fahren. Jaklar, es stimmt, dass man dadurch unglaublich schnell wird ohne größere körperliche Anstrengung. ABER: ich finde es unglaublich anstrengend, bei einer üblichen Trainings-Geschwindigkeit von 35-40km/h nur wenige Zentimeter hinter dem Vordermann zu fahren. Mal die Landschaft anschauen fällt dabei natürlich komplett aus, das einzige was man sieht…

  • nachdem mir gestern gezeigt wurde, dass es tatsächlich Leute gibt, die noch schneller als ich Rennrad fahren (und ich nicht mal mit der Carbon-Ausrüstung punkten konnte), habe ich mich heute für die langsamerere Gruppe im Schnitt von 22-24km/h eingereiht. Das ist mir zwar zu langsam, es macht aber viel mehr Spaß, vorne weg zu fahren, als immer nur hinterher zu strampeln. Und nach den ca. 100km von gestern wollte ich bei den heutigen 120km bei 1800 Höhenmetern lieber nicht überfordert werden. Dazu kommt auch, dass mich das Hotel mit seinem Büffet nicht unbedingt vom Hocker haut. Nach der Tour ging es…

  • tja, angekommen. Aber was macht man so im Trainingslager? Ich habe mir nach der Busfahrt zuerst mal das Carbon-Leihrad geschnappt und bin mit den nagelneuen Fahrrad-Navi knapp 30km rumgefahren – bei bestem Wetter, abgesehen von dem nervigen Gegenwind. Danach habe ich gemerkt, dass ich diesen Computer allerdings noch nicht so richtig bedienen kann und die Strecke gar nicht aufgezeichnet habe. Das Hotel ist am Strand von Cambrils und kurz dahinter fangen schon die Berge an. Nachmittags geht die erste geführte Tour los, die schnellste Gruppe fährt einen Schnitt von 25km/h. Das ist doch machbar, denke ich – muss allerdings feststellen, dass die…

  • mir kam das beim Buchen schon etwas komisch vor, aber ich habe einfach mal mit gemacht. Die Anreise zum Rennrad-Trainingslager wird per Bus sein – und der startet irgendwo in der Schweiz. Also müssen wir alle erst noch per Auto dorthin fahren. An der Grenze ist ein kleiner Stau, aber nur für die Leute, die eine Plakette kaufen wollen/müssen. Mich wundert in der Zeit, dass nur die deutsche Flagge auf Halbmast hängt. Aber was solls, das ist ja eigentlich auch egal, bzw. betrifft es mich nicht (sonst hätte ich schon etwas davon mitbekommen). Danach kommt die 15h (!) Busfahrt über…

  • von Bilderbuch habe ich ab und zu mal einen Song im WebRadio gehört. Das war recht ansprechend, also gehe ich auch auf’s Konzert – schließlich kommen sie auch in Stuttgart vorbei. Der Abend geht aber erst mal mit einer Mischung aus Elektronik/HipHop los, Adi Ulmansky steht auf der Bühne. Damit kann ich nicht viel anfangen, aber zum „warmfotografieren“ ist es ganz recht. Und dann – Schick Schock – kommt Bilderbuch auf die Bühne und die Halle ist begeistert. Ich denke mir zwar auch kurz, dass das durchaus gut ist. Aber die Begeisterung flacht im Laufe des Abends bei mir deutlich…

  • von der ein oder anderen Stuttgarter Band habe ich mitbekommen, dass sie beim Musikmarathon im Ulmer Roxy spielt. Jede Band hat dort 15min Zeit, bevor sie die Bühne für die nächste Band wieder räumen müssen. Das sind so drei bis vier (kurze) Songs und ziemlich viele Umbau-Pausen. Dafür werden die kompletten Einnahmen „guten Zwecken“ gespendet. Hm, ob ich nächstes Jahr nochmal hingehe, muss ich mir gut überlegen. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich im Zug auf der Hinfahrt dem schlimmen Stammtisch-Geschwätz zweier Rentner-Pärchen ausgesetzt war. Sie waren auf der Demo der Bildungsplan-Gegner und haben alles aus der untersten Schublade…