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nachts hat es noch geregnet und es war ziemlich windig. Aufgrund des Regens hatte ich keine Hektik mit dem Aufstehen und als ich dann doch nicht mehr liegen konnte, war der Regen vorbei. Der Wind hat das Zelt auch ziemlich trocken geblasen. Aber eigentlich sieht die andere Seite viel besser aus, so mit dem Wasser. Noch ist hier überall nicht besonders viel los, aber ich wurde schon vorgewarnt, dass es über Weihnachten anders aussehen könnte. Schließlich sind das hier ja sozusagen die Weihnachts- und Sommerferien zusammen.
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Orewa – Mangawhai Heads
das kenne ich ja schon aus Kanada. Kurz vor dem Losfahren steht noch das Aufräumen an und es ist jedes Mal ein großes Chaos. Dann auf dem Rad geht es bei bestem Wetter weiter nach Norden. Berg rauf, Berg runter, immer wieder. Und überall sieht man Wasser. Als eine Bienen-Farm (heißen die so?) mit Ice Cream wirbt, biete ich natürlich ab und mache eine kurze Pause. Das Eis ist riesig und zählt für mich dann sozusagen als Mittagessen. Mango und Ingwer-Honig. Und weiter an der Küste nach Norden. So langsam komme ich jetzt auch aus der Großstadt Auckland und all…
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Waiheke Island – Orewa
heute geht meine Reise dann los, erst wieder per Fähre zurück aufs Festland und dann bis zu dieser Brücke geradelt. Dort habe ich dann erfahren, dass man als Radfahrer da nicht drüber darf. Also wieder eine Fähre nehmen und auf die andere Seite fahren. Ein Ziel habe ich heute nicht. Ich weiß nicht so recht, wie die Straßen hier sind und wie ich mit den 29×2,1″ Reifen voran komme. Es gibt aber jede Menge Zeltplätze nördlich von mir. Mal sehen, wo ich lande. Bei diesem freien Klavier beeindruckt mich vor allem die Konstruktion, mit der dieses Instrument bewegt werden kann.…
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Auckland – Waiheke Island
so „richtig“ los fahre ich noch nicht. Es geht erst mal auf Waiheke Island und dort fahre ich ein bisschen rum. In ganz Kanada kann ich mich nur an eine einzige Serpentine erinnern, an meinem ersten Tag in Neuseeland habe ich schon drei davon hinter mich gebracht. Entsprechend weit oben bin ich auch und habe einen guten Überblick über den Strand da unten. Bis ich dort war, musste ich aber erst mal mit der Fähre auf diese Insel kommen. Ich habe überhaupt nicht auf die Fähren-Zeiten geschaut und war recht froh, als ich direkt nach dem Ticketkauf direkt aufs Boot…
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Auckland, Neuseeland
vor mir liegen jetzt also die drei visa-freien Monate in Neuseeland und ich will hier Radfahren. Wo, war mir bis gerade eben nicht klar. In einem Radgeschäft wurde mir von der Tour Aotearoa erzählt. Das ist eine 3000km lange Strecke von der nördlichsten zur südlichsten Stelle in Neuseeland, überwiegend auf wenig befahrenen Nebenstraßen und Schotterwegen. Zuerst habe ich mir die beiden Bücher über diese Tour besorgt und einen Tag später dann noch dieses Rad: Für die Fahrrad-Freaks: es ist ein 29″ Specialized Rockhopper Competition 2017 mit einer sehr seltsamen Ausstattung. Die Schaltgriffe sind Shimano Acera, das Schaltwerk Shimano Deore und…
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Kurzstopp in Hongkong
bei der ganzen Flug-Sucherei einen Flug für 340€ von Bangkok nach Auckland gefunden, mit Hongkong Airlines. Die haben mir mein Ticket zwar nicht zugeschickt, aber durch Anfragen bei deren Helpdesk und einem live-Chat habe ich es dann doch noch bekommen – aber, wie meist am Flughafen, doch nicht gebraucht. Also einsteigen und mal umschauen. Ich könnte wohl meine eigenen Filme über diesen Bildschirm anzeigen lassen – aber wer hat schon all diese Adapter dabei? Scheinbar sind wir auch eine Extrarunde kurz vor Hongkong geflogen. Mitgekriegt habe ich davon aber nichts.
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two nights in Bangkok
neben dem falschen Song-Zitat habe ich auch sonst nicht viel mehr über Bangkok zu sagen. Ich komme morgens um halb sechs an und fange jetzt erst mal an, mir zu überlegen, wo ich denn wohl die nächsten beiden Nächte bleiben könnte. Ich finde ein Hostel, nicht allzu weit entfernt und laufe über die Khao San Road dort hin. Das ist die große Party-Straße hier und es ist großes Aufräumen angesagt. Leider gibt es um mein Hostel herum fast keine der ofo-Mieträder, keine Ahnung, warum. Daher muss ich eher rumlaufen, was meinen Radius ziemlich einschränkt. Die große Schaukel – wohl eine…
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Chiang Mai, Thailand
zwei Tage habe ich mir noch für Chiang Mai gegeben, bevor ich noch zwei Tage in Bangkok sein werde. Dann fliege ich nach Neuseeland. Was kann man in Chiang Mai sonst noch machen? Tempel. Die Stadt scheint recht alt zu sein, sie hat eine Stadtmauer, die bereits im 12. Jahrhundert gebaut wurde. Und mitten drin jede Menge Tempel. Alles natürlich mit viel goldener Farbe, vielleicht ist es teilweise auch richtiges Gold. Dann habe ich noch ein verlassenes Gefängnis mitten in der Stadt gesehen. Ein „Betreten verboten“-Schild habe ich nicht gesehen (oder nicht lesen können), aber es gab ein „Fotografieren verboten“-Schild.…
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ein Tag mit Einheimischen
der Besitzer des Hostels fragte mich kurz nach dem Einchecken, was ich denn nach meinen drei gebuchten Tagen machen werde. Ich musste wieder mal zugeben, dass ich keinen Plan habe und mir das hier mal überlegen wollte. Er meint, dass er mit ein paar anderen Gästen in seinem Auto in seine Heimatstadt fahren und dort eine Nacht bleiben wird. Ob ich mitkommen will? Na klar, warum nicht, dann habe ich noch einen weiteren Tag, um mir um meine Weiterreise Gedanken machen muss. In den nächsten Tagen lädt er immer noch mehr Leute ein, so dass er inzwischen einen Minibus mieten…
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Elefanten-Tour
was es hier wohl wie Sand am Meer gibt (abgesehen von Sand oder Meer), sind Elefanten-Farmen mit geretteten Elefanten. Sie kommen von Zirkussen, Tourismus-Unternehmen oder waren mal Arbeits-Tiere, viele aus dem benachbarten Myanmar. Hier leben sie relativ frei und brauchen weder blöde Tricks machen noch schwer arbeiten. So recht weiß ich zwar nicht, was ich davon halten soll, aber auf den ersten Blick hört sich das doch mal gut an und ich buche so einen Tagesausflug. Morgens, so ca. ab acht Uhr werde ich abgeholt (Wecker stellen!) und dann geht es eine gute Stunde per Minibus dorthin. Auf der Fahrt…