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da ich die Tour Aotearoa nicht mehr weiterfahren wollte/konnte, muss ich mich jetzt eben selbst entscheiden, wo lang ich fahren will. Heute ist das nicht sehr schwierig, es gibt einen „Forgotten World“ Highway. Der ist so forgotten, dass es dort nicht mal eine Tankstelle für die nächsten 150km gibt. Das ist mir zwar egal, da ich mit diesem Mountain-Bike jedoch keine 150km am Tag schaffe (erst recht nicht, nachdem ich heute mal wieder erst nach Mittag losgefahren bin), muss ich wohl noch an etwas zum Essen für heute Abend und morgen denken.
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Ongarue – Taumarunui
mein Handy-Wecker klingelt und ich schaue mich etwas um. Kein Tier in Sicht, mein Zelt steht noch und mein Rad ist auch noch da. Dazu schlechtes Wetter, das Zelt ist nass vom Regen und ich weiß sowieso nicht, was ich machen soll. Ich „frühstücke“ den Rest meines Banana-Chocolate-Cakes und eine Banane und entschließe mich dann dazu, mich nochmal hinzulegen. Gegen Mittag wache ich dann wieder auf, weiß aber immer noch nicht so recht, was ich jetzt machen könnte. Ich packe langsam ein und fahre nach Süden in Richtung der Tour los, allerdings nicht auf dem vorgeschlagenen, geschotterten Radweg, sondern auf…
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Mangakino – Ongarue
Aufgeben. Diese Scheiße nicht mehr weiter machen. Einfach aufhören damit. Wozu? Diese Gedanken kreisen heute den ganzen Tag in meinem Kopf, vor allem, als ich für ein 4km langes Stück etwa 1h brauchte (hier zum Relive-Video). Angefangen hat der Tag wieder mit so einem kleinen, geschotterten Radweg, der dann über eine solche Hängebrücke führte. Und es ging ein paar Kilometer an diesem aufgestauten See entlang (warum man dabei aber immer wieder rauf und runter fahren musste, erschließt sich mir nicht, auch wenn ich jetzt schon 1000x entlang eines Sees, des Meeres oder eines Flusses gefahren bin).
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Matamata – Mangakino
die Speiche ist repariert; wenn man das richtige Werkzeug hat, dauert das auch nur 10min. Aber ich lasse es im Hostel noch gemütlich angehen, bevor ich mich wieder auf den Weg mache. Kurz drauf dann dieses Schild – und wir alle wissen ja, dass die geplanten Partys die besten sind. Dieses Schild soll aber vermutlich eher auf Alkohol am Steuer hinweisen, vermute ich mal. Und kurz vor dem Aufbruch sehe ich aber noch diese Hummeln, die hier bestimmt 50% größer als bei uns sind.
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Te Ahora – Matamata
laut Wettervorhersage soll es heute Mittag regnen, also stehe ich mal etwas früher auf und fahre mal schon Vormittags los. Das Wetter überrascht mich dann aber doch und ich komme schon vormittags in kurze Regenschauer, die ich aber gut unter Bäumen überleben kann.
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Mirinda Hot Springs – Te Ahora
die Wettervoraussage ist immer noch nicht perfekt, aber die Aussicht, noch länger an einem Zeltplatz ohne Strom und Wasser zu bleiben ist auch nicht gerade toll. Also aufs Rad und losfahren. Ich begegne noch eine Gruppe von 13 Deutschen, die hier eine geführte Tour fahren, teilweise mit e-Bikes. Als ein kleiner Schauer einsetzt, machen die hektisch eine Pause, um Regenklamotten anzuziehen. Ich entscheide mich dafür, weiter zu fahren und hoffe, dass der etwas stärkere Nieselregen nicht schlimmer wird. Schließlich muss man bei leichtem Regen immer abwägen: nass durch den Regen zu werden oder durch den Schweiß von innen in den…
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Auckland – Mirinda Hot Springs
als einer der Vulkane mitten in der Großstadt Auckland ist es natürlich ein weiterer Foto-Beweis für meine Radtour. Das mache ich aber ganz ohne Fahrrad, denn das ist beim Service. Ich hoffe, dass die das Rad in einen Zustand bekommen, in dem ich es die nächsten acht Wochen noch fahren kann. Oben auf dem Gipfel dann ein solches „Gipfelkreuz“. Solche Gebilde habe ich auf der bisherigen Tour schon ein paarmal gesehen, aber natürlich nicht mit der Stadt im Hintergrund.
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Piha – Auckland
am Morgen schaue ich mir noch mal kurz den Strand an, ziemlich voll hier. Aber er ist geschlossen, weil es offenbar zu gefährlich ist dort zu schwimmen. Auch der Piha Surf Life Saving Club sieht ziemlich dicht aus.
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Western Heights – Piha
hier sind gerade Feiertage, mein Radgeschäft hat erst am Mittwoch, 3. Januar wieder geöffnet. Daher entscheide ich mich dafür, einen kleinen Abstecher an den Piha-Beach zu machen. Die Nackten um mich herum machen es auch sehr anstrengend, halbwegs konzentriert irgendetwas am Rechner zu machen – ich hoffe, die beiden Berichte, die ich vom FKK-Club geschrieben habe, sind nicht mir allzu vielen Fehlern gespickt. Wobei „kleiner Abstecher“ etwas untertrieben ist. Es sind zwar nur 35km, aber dafür habe ich dabei über 700 Höhenmeter, ich muss über eine kleine Gebirgskette, um vom Auckland aus (nahe 0NN) bis zu diesem Strand (natürlich ebenfalls…
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Helensville – Western Hights
diesen Morgen, der letzte im Jahr 2017, geht wieder sehr zögerlich voran. Wir werden von Cheryl und Rod noch zum Frühstück eingeladen und lernen dabei, dass sie aus ihrem Haus in zehn Wochen rausgeschmissen werden, danach wollen sie in einem Bus leben. Für ihr Alter – sie sind zumindest schon seit 46 Jahren verheiratet – ist das für mich ziemlich ungewöhnlich. Das ganze Haus ist deshalb so vollgestopft, weil Rod’s Vater erst vor wenigen Tagen gestorben ist und sie alle seine Sachen bei sich untergestellt haben. Und trotz all dem Stress sind sie solche freundliche Menschen, die ziemlich viel für…