-
kurz nach dem heutigen Losfahren sehe ich noch, wie irgendetwas über die Strasse krabbelt. Ich drehe natürlich um, damit ich es anschauen kann. Ein Skorpion! Zum Glück habe ich letzte Nacht (aus gegebenem Anlass, da eine recht grosse Spinne im Zimmer war) noch etwas über giftige Tiere in Thailand recherchiert und gelernt: eigentlich bringt dich hier nix direkt um.
-
laaaaange Reise
04:40 – um diese Zeit schrillt die Alarmsirene dieser Nachtfähre. Es ist aber kein Alarm, sondern nur das „freundliche“ Wecken durch die Crew. 04:40 – jetzt reicht’s aber echt! Die restlichen zwei Urlaubswochen brauche ich dazu, mich wieder von dem ganzen viel zu frühen Aufstehen zu erholen.
-
nichts Neues auf der Insel
heute passiert nicht viel hier auf der Insel. Bis um 21:00 werde ich irgendwie die Zeit totschlagen und dann per Nachfähre weiterreisen. Die Quallen (und das bereits verpackte Gepäck) haben mir die Lust genommen, nochmal ins Wasser zu gehen. Das gibt mir Zeit, ein bisschen im „Social Media“ rumzusurfen. Dabei bin ich auch auf diesen Tweet von meinem Arbeitgeber Bosch gestossen: How adventurers @deniskatzer transcended the Gobi Desert on their Bosch-powered #ebikes https://t.co/Cz7roEyhKV pic.twitter.com/ttiMEv2rFV — BoschGlobal (@BoschGlobal) November 27, 2015 Jaja, was wären Prinzipien („nicht über die Arbeit bloggen!“), wenn man sie nicht auch mal über Bord werfen würde?!
-
Tauchen
bisher hat mich noch nicht viel am Tauchen gereizt. Ich bin schon an den“Whitsunday Islands“ geschnorchelt, was soll das noch kommen. Aber wie das ab und zu halt mal so ist, läuft einem eben ein Ein-Tages-Schnupper-Tauchkurs über den Weg. Auf dieser Insel hier soll es über 60 Tauchschulen geben, die jährlich 20.000 Tauchzertifikate ausstellen. Platz zwei, weltweit. Nagut, probiere ich das halt auch mal.
-
Weckzeit: 05:20
so langsam drehe ich völlig durch. Heute ging der Wecker um 05:20, mehr oder weniger freiwillig. Ich habe mir vorgenommen, mit der Fähre ca. 3h auf die Insel Koh Tao zu fahren. Und die legt halt nunmal um sieben Uhr ab – und ist ca. 16km von meinem Guesthouse entfernt. Laut grobem Überschlag sollte ich also um sechs Uhr losfahren – also bei Dunkelheit und ohne Licht. Auf dem Weg treffe ich noch zwei weitere, langsame Mountainbiker, mit recht guten Maschinen und „Profi“-Kleidung, vor allem aber mit Licht. Die schauen mich etwas komisch an und versuchen mit ein paar Zwischensprints…
-
Life Hacking
„life hacking“ beschreibt, soweit ich das verstehe, eine Bewegung im Internet, die versucht, mit einfachen und/oder alltäglichen Dingen, das eigene Leben „besser“ zu machen. Gerade viele der Ideen, die auch zum Komplex „Upcycling“ gehören, sagen mir dabei zu. Beim heutigen Frühstück musste ich wieder am eine Diskussion in Bangkok denken, bei der mein Gegenüber meinte, dass Life Hacker das Prinzip des Lebens überhaupt nicht verstanden hätten und es darum ja gar nicht gehe. Das Leben ist nunmal nicht perfekt und solle nicht bis ins letzte Detail durchgeplant und zu Tode organisiert werden. Hat was, dieser Standpunkt…. So sieht auf jeden…
-
immer weiter
schon irgendwie komisch. Damals in Australien hatte ich noch ein Ziel vor Augen, hier habe ich einfach drei Wochen ein Rad aber keine richtige Idee, was ich damit anfangen soll. Ich kann nicht mal einfach in jedem kleinen Dorf anhalten und das Leben genießen. Mit dem Leuten hier kann ich kaum reden (dieses Hin- und Herwerfen von einfachen Wörtern, in der Hoffnung, dass der andere schon irgendwie verstehen wird, was man meint ist mit einfach zuwider) und viele Restaurants haben nicht mal eine englische Speisekarte. Wenn ich doch mal lateinische Buchstaben sehe, halte ich gleich an und bestelle mir etwas.…
-
auf der Strasse
wie ist es denn wohl, in Thailand Rad zu fahren? Eine Frage, die ich mir – vor allem nach dem Verkehrschaos in Bangkok – mit etwas Besorgnis stellte. Der Rad-Verleiher meinte „kein Problem, fahr halt links“, und auch zwei Jungs auf vollbepackten Reiserädern, die ich kurz nach dem Rad-Abholen traf, machten mir Mut. Der erste Tag lief tatsächlich ohne Probleme. Mal abgesehen von einer Polizei-Kontrolle; der wollte in gebrochenem English Führerschein und Helm sehen. Hat nach einer Weile in besserem Englisch dann gesagt, dass er nur Spaß machte und wünschte mir eine gute Reise. Haha – gar nicht lustig. Aber…
-
endlich wieder Radfahren!
irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass ich in Thailand auch Rad fahren wollte. Von zuhause aus konnte ich aus verschiedenen Gründen aber nichts organisieren und habe auch keine Radtaschen, o.ä. mitgenommen Naja, hier vor Ort hat es dann doch geklappt und ich improvisiere mir jetzt halt einen zurecht.
-
Girls, Girls, Girls
Keine Ahnung, ob es nur ein Vorurteil ist, aber ich sehe hier wirklich tausende einheimische, junge Frauen mit älteren, europäischen Männern. Und es macht den Eindruck, als ob das alles „freiwillig“ wäre. Ebenso ist in allen Bars und Clubs ausschließlich weibliches Personal. Und dann sitzen in allen möglichen „Massage-Studios“, u.ä. auch noch jede Menge Mädels. Da kann man sich schon mal fragen, wo all die einheimischen Männer sind. Lauter so Gedanken, die man sich macht, wenn man mittags (wegen der Sonne) und abends (wegen der Dunkelheit) wieder vom Strand in seinen Bungalow zurückkommt.