Mega-Stoffel // X-tof

Christoph X-tof Stoffel Hoyer erklärt euch die ganze Welt!

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  • neben all den üblichen Eindrücken, die jede/r Thailand-Besucher/in hat, kommt bei mir noch „Bike for Dad“ hinzu. In jeder Stadt sieht man Plakate für diese Veranstaltung und es laufen überall ca. 5% der Menschen mit den typischen gelb/blauen T-Shirts und Poloshirts rum. Da es eine Fahrrad-Veranstaltung ist (ich weiss halt keine Details), wollte ich eigentlich mitmachen, konnte aber keine Information darüber finden. Mit diesem Status habe ich mich dann halt abgefunden, was bleibt mir auch anderes übrig. Daher musste ein neuer Plan her: das Rad wird schon heute, also einen Tag früher, abgegeben. Und auf dem Weg zum Verleiher habe…

  • oder auch: Zurück zum Start der Radtour! Heute ist in der Tat aber gar nicht so viel passiert. Eigentlich wollte ich den Zug mittags nehmen. Aber der hat keinen Gepäck-Waggon dabei. Also keine Fahrrad-Mitnahme. Die Alternative ist der Zug um 07:01, d.h. schon wieder früh aufstehen; sonst habe es nur noch Nacht-Züge, komischer Fahrplan. „Meiner“ hatte dann auch kaum Verspätung, nur ca. 15 Minuten. Die „Fahrrad-Karte“ kostete wieder 90 Baht, das scheint entfernungsunabhängig zu sein. Mein Ticket dafür nur noch 49 Baht (ca. 1,30€ für eine 4h Zugfahrt). Am Bahnhof wundere ich mich noch, wieso der Zug gerade hier irgendetwas…

  • ach, Thailand, du machst mir den Abschied aber auch nicht besonders schwer. Trotz guter Wettervorhersage war heute miserables Wetter. Es sah ungefähr so aus, und zwar die meiste Zeit. Glücklicherweise habe ich aber immer rechtzeitig vor den grossen Schauern einen Unterstand gefunden. Das ganze Spritzwasser der letzten Tage und der Staub und Dreck hat den ganzen Antriebsstrang ziemlich mitgenommen, jede Pedal-Umdrehung – vor allem unter Last – schrie nach Öl. Ich habe aber keins, muss ich mir für die nächste Tour merken.

  • ich habe mir noch etwa 160km für die letzten beiden Rad-Tage vorgenommen, den Rest mache ich dann per Zug. Heute bin ich vermutlich die flachste Strecke überhaupt gefahren, bei guten 90km hatte ich lediglich 60 Höhenmeter. Selbst flache Etappen zuhause haben mindestens zehnmal so viel. Dafür gab’s fiesen Gegenwind – irgendwas ist ja schliesslich immer. Als Proviant habe ich mir ziemlich zu Beginn der Fahrt eine bereits zurecht geschnittene Mango gegönnt, das hat mich fast sechs Kilometer vom Wind abgelenkt.

  • es war ja klar, dass irgendwann auch mal ein verregneter Tag dabei sein wird. Ich habe zwar eine Regenjacke dabei, aber bei gefühlten 38° und knapp 100% Luftfeuchtigkeit kam ich mir das auch schenken. Etwas blöd ist nur, dass ich keine vernünftigen (sprich: wasserdichten) Taschen dabei habe. Mal abgesehen davon, dass ich auch keine Lust habe, beim Regen zu fahren. Als die Aussicht so war, habe ich es auf jeden Fall vorgezogen, eine Pause einzulegen.

  • es geht auf den Rückweg. Ungefähr 650km trennen mich vom Fahrrad-Verleih, wobei ich zwingend nur noch etwa 250km radeln muss. Danach wäre ich an der Bahnlinie und könnte jederzeit einsteigen. Und ich habe noch bis zum Samstag, 12. Dezember Zeit. Wobei ich eigentlich schon am 10. dort (in Hua Hin) sein will um beim nationalen „Bike for Dad“ Event teilzunehmen; dies hat wohl der Prinz zum Geburtstag des Königs organisiert. Bis dahin bleibt mit noch diese Landschaft und (hoffentlich) auch noch genug Sonne.

  • nagut, probiere ich es noch einmal mit so einer Touri-Tagestour. Hier geht man anscheinend Schnorcheln. Kann ich, find ich gut. Die Bedienung im Reisebüro war ein Transvestit (oder Ladyboy, ich kenne mich in diesem Bereich nicht allzu gut aus). Damit wäre dieses Thailand-Klischee auch abgehakt. Im Gegensatz zum Segelboot, welches nur ca. 9-11km/h fuhr, war das Speedboat mit knapp 60km/h unterwegs (GPS sei dank).

  • nach dem „Segeln“ geht es wieder weiter. In diesem Touri-Städtchen gibt es für mich nix mehr zu holen. Also Richtung Norden – was bleibt anderes übrig, wenn auf den anderen drei Seiten Wasser ist. Die ersten dreißig Kilometer aus der Stadt raus sind ziemlich nervig. Voller Verkehr und allen seinen Nachteilen. Irgendwann nehme ich mal einen Umweg, um ihm zu entgehen. Dort überholt mich dann ein Rennradler und ruft mir etwas zu, es könnte „pickup!“ gewesen sein; natürlich hänge ich mich gleich in seinen Windschatten, der kriegt mich nicht mehr los! Mein Vorteil ist, dass er nicht besonders schnell fährt…

  • nach den ganzen Fähr-Fahrten habe ich doch noch Lust auf segeln bekommen. Also flugs noch per eMail einen Tages-Trip gebucht und heute früh war tatsächlich der Taxi-Fahrer zur angegebenen Zeit am Hostel. Noch eine weitere knappe Stunde Fahrzeit und wir (im Taxi sassen bereits zwei US-Amerikaner, Vater und Sohn) sind am Pier angekommen. Hier lerne ich: mehr werden es auch nicht mehr. Nach einem kurzen Frühstück gehts aufs Segelschiff.

  • heute habe ich die Wahl, entweder bis nachmittags auf eine direkte Fähre über diese Bucht warten zwei Tage um diese Bucht drumrum fahren morgens eine Fähre in die eigentlich falsche Richtung auf die Insel Phi Phi (Aussprache Pipi – mein innerlicher Teenager muss darüber lachen) und von dort dann weiter über die Bucht Super ist keine dieser drei Alternativen. Im Gegensatz zur morgendlichen Aussicht hier.