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nach dem Regen ist inzwischen alles wieder getrocknet. Allerdings habe ich, als ich meine Unordnung gesehen habe, spontan keine Lust gehabt, das alles sofort aufzuräumen und einzupacken. Daher entschied ich mich dafür, spontan einen Ruhetag einzulegen. Das Hostel ist ein ehemaliges Krankenhaus und hat scheinbar die original-Betten übernommen. Es ist schon eine Weile her, dass ich in so einem Bett gelegen bin und diesmal bin ich sogar freiwillig hier.
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Curio Bay – Owaka
nach den Pinguinen gestern – genau genommen, dem einen – schaue ich heute Vormittag mal über diese Bucht. Hier sollen diese Hektor’s Delfine zu sehen sein, ich habe aber keinen gesehen. Vielleicht hätte ich ins Wasser gehen müssen, die neugierigen Tiere kommen wohl gerne zu den Schwimmern – dafür war es mir aber zu kalt; sowohl im Wasser, als auch draußen. Laut Wettervorhersage soll es heute Mittag mal ein bisschen regnen, also eigentlich kein Grund, nicht zu radeln. Vor allem nicht, wenn man als Alternative sowieso nur einen Zeltplatz hat. Ich packe wieder alles ein und verabschiede mich von Klaus,…
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Invercargill – Curio Bay
etwas motivationslos fahre ich heute mal los. Viel überlegen muss ich nicht, denn es gibt eigentlich nur eine Straße. Es ist immer noch ein Teil der „Southern Scenic Route“, aber wie bereits bei anderen dieser „Scenic Routes“ frage ich mich des öfteren, was hier wohl so besonders „scenic“ sein soll. Aber ich muss sagen, dass ich einige Kilometer auch keine Augen für die Landschaft hatte. Als mich dieser Traktor überholte, gab es nur eins: Sofort Vollgas geben und in den WIndschatten kommen! Es hat funktioniert und der junge Traktor-Fahrer hatte fast mehr Spaß mit mir als ich im Windschatten. Ich…
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Kurzausflug nach Bluff
diese Motorrad-Veranstaltung hier hat so einige Nachteile. Neben den ganzen Motorradfahrern, von denen sich einige wie Neandertaler auf ihren Maschinen aufführen, ist mein Fahrrad heute früh auch komplett eingeparkt. Heute will ich aber nur eine kurze Tour fahren – und das sogar noch komplett ohne Gepäck (das bleibt heute mal im Hostel)! Also muss ich wohl oder übel mein Rad über all diese ganzen Schwachsinns-Maschinen tragen. Und dann geht es los, laut Wetterbericht sollen es noch zwei Stunden Rückenwind sein, bis der Wind sich dann um 180° dreht – was für meine Rückfahrt ja perfekt wäre. Ich muss wohl nicht…
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Tuatapere – Invercargill
endlich mal wieder am Wasser! Wie lange habe ich schon keinen Ozean mehr gesehen. Zu Monkey Island bin ich nicht gefahren, da es mit Affen nix zu tun hat. Der Name soll wohl, nach den Geschichten, eher von einer Monkey wrench kommen, die dort im Einsatz war. Eine Monkey wrench ist ein „Engländer“/Universalschlüssel – keine Ahnung, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Vielleicht hätte ich es herausgefunden, wenn ich dort hin gefahren wäre. Dann noch McCrackens Rest. Nach Monkey Island nun auch noch eine Referenz an Zak McKraken? Ich fühle mich ein bisschen an die Computerspiele der…
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Te Anau – Tuatapere
so langsam neigt sich diese Tour dem Ende zu. Ich bin vielleicht noch zwei oder drei Tage von Bluff, der südlichen Spitze Neuseelands entfernt. Aber bis es soweit ist, kann ich noch ein bisschen die Landschaft genießen, solange ich am Nationalpark Fiortland vorbei fahre. Die Berge scheinen vorbei zu sein, ich sehe sie nur noch am Horizont.
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Milford Sound, per Bus
nach dem Fahrrad-Fiasko mit dem Gegenwind gestern und der Aussicht auf einen weiteren Tag mit potentiellem Wind und definitiv nicht über 15°C, dazu noch zwei Berge mit 600m und 900m habe ich mich dazu entschlossen, diese 120km nach Milford Sound mit dem Bus zu fahren. Dieser Ort besteht eigentlich nur aus einem Flughafen und einem Hafen. Etwas anderes habe ich nicht gesehen. Zuerst fuhren wir ein Stückchen in einem dieser Gletscher-Täler entlang. Das ging ein Weilchen und wir konnten die sehr spektakuläre Aussicht links und rechts der Straße betrachten (dazu noch ein wohl eher glimpflicher Auto-Unfall, wie sie durchschnittlich einmal…
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Lumsden – Te Anau
ich hatte heute Gegenwind, die ersten 50km lang in dieser Stärke. Von dem „gemütlichen Tag“ mit knapp 80km ist davon nichts mehr übrig geblieben. Vielleicht hätte ich mir beim Frühstücks-Einkauf doch ein paar dieser Oster-Kiwis zur Stärkung kaufen sollen. Andere Länder haben wohl andere Oster-Bräuche (bzw. werden ihnen von den Konzernen übergestülpt). Dann habe ich noch den Alpakas „Tschüss“ gesagt, neben denen ich letzte Nacht gezeltet habe. Habt ihr mal die Füße von diesen Viechern gesehen?
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Queenstown – Lumsden
ich „beklage“ mich ja ab und zu, dass ich später loskomme, als ich mir das so vorstelle. Aber zum einen ist hier immer noch Urlaub und zum anderen gibt es ja meist einen Grund dafür. Heute war es das Hostel-Kätzchen. Es hat mich richtig festgehalten und obwohl ich schon meine etwas verschwitzten Radklamotten angezogen hatte, konnte ich noch nicht los fahren. Aber alles halb so schlimm. Heute stehen auch nur wieder 100km an und dafür nicht mal eine Passstraße. Anfangs fahre ich noch übers Land, immer an dieser Gebirgskette entlang. Der angekündigte Seitenwind wird durch diese Berge glücklicherweise zu einem…
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Wanaka – Queenstown
nach zwei, mehr oder weniger unfreiwilligen, Pausentagen, geht es heute wieder aufs Rad. Die Strecke ist zwar nicht besonders lang (gerade mal 100km), aber dafür ist Neuseelands höchster geteerter Pass dabei – mal sehen, wie das wird. Im Hostel kriege ich noch mit, dass die Straße, die angeblich für mindestens zwei bis drei Tage, wahrscheinlich sogar viel länger, gesperrt sein sollte, bereits heute früh um 11 Uhr wieder für den Autoverkehr öffnet, d.h. man hätte dort als Radfahrer vermutlich relativ problemlos fahren können. Irgendwie ärgert mich das aber gar nicht; ich habe mir mir ausgemacht, dass alles Geld, das ich…